conwert zeigt Adler weiter die kalte Schulter

conwert zeigt Adler weiter die kalte Schulter

Der Wiener Immobilien-Konzern conwert hat auf die Forderung von Adler nach "unverzüglicher" Hauptversammlung bisher nicht reagiert.

Wien. Der Machtkampf um den Wiener Immo-Konzern conwert ist voll im Gang. Die deutsche Adler Real Estate will mehrere Aufsichtsräte durch eigene Kandidaten ersetzen und hat Ende letzter Woche die "unverzügliche" Einberufung einer Sonder-Hauptversammlung gefordert. Das conwert-Management will davon bisher weiter nichts wissen.

Adler ist mit 22,37 Prozent der größte Einzelaktionär von conwert und will drei von vier Aufsichtsräten auswechseln. Die conwert-Führung beurteilte dies vorige Woche als "feindselige" Aktion.

In einer formalen Stellungnahme am Montag früh äußerte der börsennotierte Wiener Immobilienkonzern "die Auffassung, dass die von Adler beantragten Tagesordnungspunkte nicht im Interesse aller Aktionäre sind. Dem Antrag wurde bisher weder zugestimmt noch wurde er abgelehnt."

Conwert geht davon aus, dass "Adler mit dem Vorgehen offensichtlich die Kontrolle des conwert-Verwaltungsrats und damit des Unternehmens anstrebt", wie es in einer Aussendung des börsennotierten Unternehmens heute hieß. In so einem Fall "würden zukünftig alle wesentlichen Unternehmensentscheidungen der conwert vom direkten Wettbewerber Adler getroffen." Es geht auch um Weisungsbefugnisse gegenüber der operativen Geschäftsführung.

Was die Forderung nach einer Hauptversammlung (HV) anlangt, so werde conwert das Verlangen Adlers "sorgfältig" prüfen und eine a.o. HV "zeitnah einberufen, sofern die formellen Voraussetzungen dafür erfüllt sind."

conwert hatte Adler angeboten, den Aktionären einen Kandidaten als fünftes Mitglied zur Wahl in den Verwaltungsrat vorzuschlagen. Adler hatte das abgelehnt, pochte stattdessen auf den Austausch von drei Räten.

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