Immobilien: Das Bank Austria-Kunstforum und der IZD-Tower stehen vor dem Verkauf

Immobilieninvestor René Benko verhandelt derzeit über den Kauf von zwei prominenten Objekten in der Bundeshauptstadt: Wiens größten Bürohaus, dem IZD-Tower, sowie das Kunstforum der Bank Austria.

Anfang der Woche war René Benko auf der Immobilienmesse Expo Real in München zugegen, gleich anschließend jettete er nach Singapur, um sich dort den Markt anzusehen. Dabei hätte der aus Tirol stammende Investor, der durch den Kauf der Bawag-Zentrale in der Wiener Tuchlauben und der Ex-Länderbankzentrale am Hof bekannt wurde, auch in der Bundeshauptstadt einiges zu tun.

Größter Büroturm Wiens
Benko steht nämlich derzeit mit seiner Firma Signa Holding in Verhandlungen um zwei prominente Wiener Objekte: den IZD-Tower auf der Donauplatte (im Bild) , immerhin der größte Büroturm des Landes, und das Kunstforum der Bank Austria auf der Freyung. Der IZD-Tower, der ursprünglich von Ariel Muzicant konzipiert wurde und jetzt im Besitz des britischen Fonds Matrix steht, dürfte rund 200 Millionen Euro wert sein. Matrix selbst erwarb das 162 Meter hohe Gebäude vor drei Jahren um 247 Millionen Euro. Das Kunstforum wäre billiger zu haben. Die Bank Austria verlangt für die 10.000 Quadratmeter in bester Wiener Innenstadtlage kolportierte 40 bis 50 Millionen Euro. Ob die Kunstsammlung der Bank Austria als Mieterin drinnen bleibt, ist derzeit noch offen.

Benko hält sich bedeckt
Benko äußert sich zu seinen Deals nicht: „Über ungelegte Eier möchte ich nicht reden.“ Nur so viel: „Die Signa Holding wird heuer rund 500 Millionen investieren. Die Hälfte davon wurde bereits ausgegeben.“ Etwa für die Zentrale des belgischen Telefonanbieters Mobistar. Der Kaufvertrag für das Objekt wurde vergangene Woche um 70 Millionen Euro unterschrieben.

Von Barbara Nothegger

Industrie 4.0 und das flexiblere Arbeiten: Die Vorzüge der Automatisierung kommen mit verbesserter Kommunikation zwischen Maschinen noch besser zum Einsatz.
 

Business

Wegbereiter einer neuen Industrie

Boom oder Crash? Unternehmen brechen durch die Kämpfe in der Ukraine und im Nahen Osten Exportmärkte weg. In Österreich macht sich die Sorge vor einer neuen Krise breit.
 

Business

Comeback der Krise?

Innovationskraft: Forschung und Entwicklung sind die Grundlage des Erfolgs der heimischen Industriebetriebe.
 

Business

Innovation - der wichtigste Rohstoff