Bank Austria besiegelt Verkauf der Ekazent-Immobiliengruppe

Die Immobilienverkäufe der Bank Austria gehen weiter. Nun wurde das Ekazent Immobilienportfolio abgestoßen.

Bank Austria besiegelt Verkauf der Ekazent-Immobiliengruppe

Zur Restrukturierung der Bank Austria gehört eine radikale Beschneidung des Immobilienportfolios. Nach der BAI Bauträger Austria Immobilien, die an Investoren rund um die heimische Invester United Benefits sowie an die Signa von Rene Benko gegangen ist, wurde mit Ende Jänner auch die Ekazent-Gruppe abgestoßen.

Zur Ekazent-Gruppe gehören 28 Nahversorger-Einkaufszentren in dichtbesiedelten Wohngegenden mit insgesamt 65.322 Quadratmetern vermietbarer Fläche. Im von der Bank Austria abgestoßenen Ekazent Paket waren aus Wien unter anderem die Nahversorger-Einkaufszentren Hernals, das Hanssonzentrum und das Großfeldzentrum enthalten.

Nicht im Verkauf inkludiert waren einige von der Ekazent gemanagte Einkaufscenter wie die Ringstraßen Galerien. Bei den Käufern handelt es sich um eine Investorengruppe rund um Erwin Krause und Franz Kollitsch, begleitet durch Invester, sowie der UBM AG im Rahmen eines 50:50-Joint-Venture.

Die Anwaltssozietät Freshfields zeichnete für die Beratung der Bank in Hinblick auf die Veräußerung von Baurechten sowie Liegenschaften im Eigentum der Ekazent verantwortlich. In den vergangenen zwei Jahren unterstützte Freshfields die Bank Austria Mutter UniCredit bereits beim Verkauf des Donauturms und weiterer Immobilien sowie bei der Umstrukturierung des Osteuropa-Geschäfts.

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