Heizt hohe Steuer bei Immoverkauf die Preise am Wohnungsmarkt an?

Heizt hohe Steuer bei Immoverkauf die Preise am Wohnungsmarkt an?

Denn als Folge der hohen Steuern dürften die Verkäufer die Preise für Liegenschaften angehoben haben. Jetzt fordern Grünpolitiker eine weitere Immosteuer: Diesmal auf leerstehende Wohnungen.

Seit 1. April 2012 ist die neue Immobilienertragsteuer (Immo-ESt) in Kraft. Sie soll mithelfen das Budget zu sanieren. Zu den steigenden Wohnungspreisen meint Doralt jedoch, dass diese auch mit der neuen Immobilienbesteuerung zusammenhängen könnten. Seit rund einem Jahr fällt beim Verkauf von privaten Wohnungen oder Häusern eine Abgabe auf den Veräußerungsgewinn an. "Da fragt man sich, ob das möglicherweise Auswirkungen auf den Bodenmarkt hat."

15 Prozent Steuern auf Gewinne, wenn Grund und Boden nach dem 31. Dezember 1987 angeschafft wurden

Die Immosteuer hat es in sich: Bei Verkauf von umgewidmetem Grund und Boden, der vor dem 31. Dezember 2002 angeschafft wurde, erfolgt die Besteuerung pauschal mit 15 Prozent des Veräußerungserlöses, wenn die Umwidmung auf Bauland nach dem 31.Dezember 1987 erfolgt ist.

25 Prozent Steuern auf Gewinne von Immos, die ab dem 31. März 1997 erworben wurden

Für Veräußerungsgewinne von Liegenschaften und Gebäuden, die ab 31.3.2002 angeschafft wurden und ab dem 1.4.2012 veräußert werden, ergibt sich folgende Neuregelung: Steuersatz 25 Prozent, keine Progression, außer bei Antragsveranlagung.

Nach Ansicht von Werner Doralt wäre die von Grünpolitiker Heinrich Schellhorn geforderte "Strafsteuer" auf leerstehende Wohnungen jedenfalls verfassungswidrig.

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