Wiener Privatbank hat Trennung von Immobilien vollzogen

Wien (APA) - Die börsennotierte Wiener Privatbank hat die im Herbst angekündigte Abspaltung ihres Immobiliengeschäfts nun vollzogen. Damit bekommen die Aktionäre eine Sonderdividende. Der Verkauf der Mehrheit der Wiener Privatbank an die slowakische Arca Capital Gruppe ist damit weiter im Plan, der Deal soll "im Frühsommer" 2018 abgeschlossen werden (Closing).

Die Beteiligungen an der Costagasse 6 GmbH & Co KG und der Wiener Privatbank Immobilienverwaltung GmbH wurden nun endgültig an die ViennaEstate Immobilien AG von Günter Kerbler und Johann Kowar verkauft, teilte die Wiener Privatbank am Donnerstag mit. Daraus erwächst der Wiener Privatbank ein außerordentlicher Ertrag von 7,9 Mio. Euro, der "zum höchstmöglichen Anteil" ausgeschüttet wird. Derzeit sind Kerbler und Kowar noch Mehrheitseigentümer der Privatbank, ihre Beteiligung soll an die slowakische Arca Capital Gruppe gehen. Dieser Transaktion muss noch die FMA zustimmen, erinnerte die Wiener Privatbank am Donnerstag in einer Aussendung.

Tallinn/London/Brüssel (APA/Reuters) - In der britischen Wirtschaft wächst nach Einschätzung der Notenbank die Unsicherheit wegen des Brexit. Entsprechende Sorgen der Firmen hätten zuletzt deutlich zugenommen, sagte der Chefökonom der Bank von England (BOE), Andy Haldane, am Mittwoch in Tallinn.
 

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Brexit verunsichert britische Wirtschaft

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundesregierung erwägt, unerwünschte Übernahmen von Firmen in sensiblen Technologiebereichen durch ausländische Investoren notfalls mithilfe eines Milliardenfonds zu verhindern. Der Fonds solle zweigleisig aufgestellt sein: "Zur Rettung sicherheitsrelevanter Unternehmen in finanzieller Schieflage sowie proaktiv zur gezielten Förderung von deutschen Schlüsseltechnologien."
 

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Deutsche Regierung will Übernahmen notfalls mit Fonds verhindern

Brüssel/Luxemburg (APA) - Im Juli ist die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe gegenüber Juni im Euroraum um 0,3 Prozent und in der EU um 0,4 Prozent gestiegen, wie Eurostat am Mittwoch bekannt gab. Den höchsten Anstieg wurde in Slowenien (7,0 Prozent) verzeichnet. Die stärksten Rückgänge musste Rumänien (-9,1 Prozent) hinnehmen. Keine Juli-Daten lagen aus Österreich vor.
 

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Bauproduktion im Juli in EU und Eurozone leicht gestiegen