Immofinanz-Vorstand erhielt 4-Millionen-Euro-Prämie

Wien (APA) - Der dreiköpfige Immofinanz-Vorstand, bestehend aus Oliver Schumy, Dietmar Reindl und Stefan Schönauer, hat für 2017 eine Vier-Millionen-Euro-Prämie bekommen. Der "Boersianer.com" hatte dies gemeldet, das Unternehmen bestätigte dies auf APA-Anfrage im Grunde nach. Man habe dies jedoch schon in der Mitteilung zum jüngsten Quartalsergebnis als "Sonderbonifikation" für den Vorstand kommuniziert.

Es handle sich dabei um einen Sonderbonus, der für die Restrukturierungsschritte der letzten Jahre (seit 2015) bezahlt wurde, so die Unternehmenssprecherin: Dazu zählen etwa die Beseitigung sämtlicher juristischer Altlasten - z.B. Anlegerklagen im ursprünglichen Streitwert von über 320 Mio. Euro und die vergleichsweise Beendigung des Überprüfungsverfahrens des Umtauschverhältnisses aus der Fusion Immofinanz/Immoeast -, die deutliche Erhöhung des Vermietungsgrades von ursprünglich 84 Prozent auf über 94 Prozent, Kosteneinsparungen, umfassende Refinanzierungen und deutliche Senkung des Verschuldungsgrades sowie der Finanzierungskosten, Wiederherstellung der Dividendenfähigkeit sowie schlussendlich der Verkauf des Russland-Portfolios, der quasi den Abschluss dieser mehrjährigen Restrukturierung dargestellt hat.

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