start:bausparkasse und Immo-Bank - Generaldirekor Thomas Köck geht

Der start:gruppe des Volksbanken-Sektors ist ihr Generaldirekor Thomas Köck abhanden gekommen. Er habe sich entscheiden, das Unternehmen um die start:bausparkasse, die frühere Allgemeine Bausparkasse (ABV), per 12. Juni 2015 zu verlassen, teilte das Unternehmen, zu dem auch die Immo-Bank AG gehört, am Freitag mit. Eine Sprecherin begründete den Abgang als "persönliche Entscheidung".

"Bis auf weiteres" werde die start:gruppe von einem Dreiervorstand geführt, Risikovorstand Peter Klingenbrunner sitzt dem Gremium künftig vor, teilte das Unternehmen weiter mit. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern Andreas Pommerening (Vertrieb) und Christian Berger (Operations) übernehme Klingenbrunner Mitte Juni die Agenden des Generaldirektors.

Klingenbrunner zollte seinem Vorgänger in der Aussendung Respekt: "Seit seiner Bestellung im Jahr 2008 hat Thomas Köck viele wichtige Weichen für die Zukunft der Unternehmensgruppe gestellt." Laut der Unternehmensprecherin findet bei der start:bausparkasse heute, Freitag, die Generalsversammlung statt. Bei der Immo-Bank sei die Hauptversammlung gestern, Donnerstag, abgehalten. Wie lange Köcks Vertrag noch gelaufen wäre, ist nicht bekannt.

Die start:bausparkasse hat den Angaben zufolge 2014 rund 88.000 neue Bausparverträge abgeschlossen, nach fast 102.000 Verträgen im Jahr zuvor. Die Bausparkasse verwaltete zum Jahresende knapp 541.000 Bausparverträge, Ende 2013 waren es noch 557.000. Die Bauspareinlagen sanken leicht von 1.999 Mio. Euro auf 1.991 Mio. Euro. Der Marktanteil der start:bausparkasse sank von 10,9 auf 9,7 Prozent, geht aus den Geschäftsberichten für 2013 und 2014 hervor.

Bei den Bauspardarlehen gab es einen Anstieg von 3,1 Prozent auf 1,21 Mrd. Euro. Die Zwischendarlehen gingen laut Aussendung auf 245 Mio. Euro zurück. Insgesamt hafteten 1,56 Mrd. Euro aus. Bei den Finanzierung hat die Bausparkasse einen Marktanteil von rund 7 Prozent.

Die Gewinne der start:bausparkasse sind 2014 eingebrochen. Das Betriebsergebnis sank von 6,5 auf knapp unter 2 Mio. Euro, der Jahresgewinn unterm Strich schmolz von fast 4,4 Mio. Euro im Jahr 2013 auf nunmehr nur noch 505.000 Euro. In der Immo-Bank stieg der Jahresgewinn leicht von 3,4 auf 3,5 Mio. Euro. Die Kernkapitalratio CET 1 der Wohnbaubank betrug per 31. Dezember 13,31 Prozent.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf