Wien: Die teuersten Wohnungen der Stadt

Goldenes Quartier

Kempinski

Der Name "Goldenes Quartier“, jenes Nobelgrätzel, das derzeit zwischen Tuchlauben, Bognergasse und Am Hof in Wiens Innenstadt entsteht, kommt nicht von ungefähr.

Das Prestigeobjekt der Signa Holding wird zu den teuersten Adressen Wiens zählen. Und wie es sich gehört, werden nicht nur ein Park Hyatt Hotel, Geschäfte internationaler Luxusmarken und Büros einziehen, sondern warten auch Luxusappartements an bester Adresse auf betuchte Käufer. Neben elf Wohnungen in der Größe zwischen 150 und 500 Quadratmetern entsteht direkt über dem Hotelkomplex ein rund 700 Quadratmeter großes Penthouse.

Mit einem kolportierten Kaufpreis von bis zu 31.000 Euro pro Quadratmeter wird die Luxuswohnung über dem europaweit größten Louis-Vuitton-Flagshipstore die mit Abstand teuerste der Stadt. Für die Planung zeichnet das Münchner Architekturbüro Landau + Kindelbacher verantwortlich. Bezugsfertig sind die Immobilienjuwelen, für die es bereits Interessenten gibt, voraussichtlich Ende 2013. Will man auch die Annehmlichkeiten des Hotels wie Spa, Schwimmbad, Restaurant und Reinigungsservice in Anspruch nehmen, muss das extra ausverhandelt werden.

Beinahe als Okkasion erscheinen da jene 17 Wohnungen, die am Schottenring über dem zukünftigen Hotel Kempinski im Palais Hansen errichtet werden. Die einzelnen Wohnungstypen vom Studio ab 135 Quadratmeter bis zum Penthouse mit bis zu 340 Quadratmetern punkten nicht nur mit gediegener Ausstattung und großen Terrassenflächen mit Ausblick, sondern vor allem auch mit dem Hotelservice. Concierge und Zimmerservice zählen ebenso dazu wie das Dinner aus dem Restaurant. Über den Preis herrscht Stillschweigen, man darf jedoch mit Quadratmeterkosten von durchschnittlich 15.000 Euro rechnen.

Ähnlich auch das Projekt Sans Souci des Wiener Immobilienentwicklers Norbert Winkelmayer: Ein paar Meter von der Ringstraße entfernt entsteht im siebenten Bezirk bis Ende des Jahres ein Boutique-Hotel mit 15 darüber liegenden Wohnungen zwischen 60 und 360 Quadratmetern. Sie werden von Yoo designt, einem Unternehmen, hinter dem Stardesigner Philippe Starck steckt. Wer sich hier um bis zu 18.000 Euro pro Quadratmeter einkauft, hat ein exklusives Nutzungsrecht der Hotelinfrastruktur. Besonderes Zuckerl: Es gibt nicht nur einen Concierge-, sondern auch einen Butlerservice.

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