Wien: Mega-Immobilien-Deal besiegelt

Wien: Mega-Immobilien-Deal besiegelt

Das Jahr ist noch jung und schon gibt es am Wiener Immobilienmarkt den ersten großen Deal. Die beiden Wiener Bürocenter Florido Tower und Solaris wechseln den Besitzer. Die Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss hat den Verkäufer rechtlich vertreten.

Der deutsche Immobilien-Riese Union Investment Real Estate hat die beiden Büroimmobilien Florido Tower, Solaris Bürocenter und 15 weitere Büroobjekte abgestoßen. Käufer ist der französische Immobilienspezialist Amundi Real Estate. Der Wert des Mega-Deals: Eine Milliarde Euro. Das Portfolio mit der Bezeichnung „Aqua“ setzt sich aus Objekten aus vier Immobilien-Publikumsfonds von Union Investment zusammen. Die Immobilien befinden sich in sechs westeuropäischen Ländern. Der regionale Schwerpunkt liegt mit 75 Prozent auf Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Rechtliche Vertretung waren Wiener Anwälte

Rechtlich vertreten wurde Union Investment Real Estate von der Wiener Anwaltskanzlei Wolf Theiss. Das Beratungsteam von Wolf Theiss umfasste Peter Oberlechner als Leiter des Immobilienteams, Karl Binder und Gabriele Etzl. Das Mandat beinhaltete sowohl die Durchführung der Vendor Due Diligence hinsichtlich des "Florido Tower" und des Objekts "Solaris", wie auch die Beratung betreffend das Share Purchase Agreement unter österreichischem Recht. Bei der Portfolio-Transaktion wurde Union Investment zudem von den Wirtschaftskanzleien Jones Lang LaSalle, London, und Clifford Chance beraten.

Steigende Nachfrage bei großvolumigen Deals erwartet

Das Jahr das am heimischen Immobilienmarkt mit dem Deal mit einem Paukenschlag am Markt begonnen hat, könnte auch gut weiter laufen. Denn viele Investoren haben laut Einschätzung von Experten weiterhin einen hohen Investitionsdruck. Laut dem aktuellen Ernst & Young-Trendbarometer bezeichnen 94 Prozent der Investoren den Immobilienstandort Österreich als attraktiv oder sehr attraktiv. Befragt wurden 35 Großinvestoren, die in den vergangenen Jahren am österreichischen Immobilienmarkt aktiv waren. 67 Prozent gehen von steigenden Aktivitäten aus – vor allem großvolumige Transaktionen werden von mehr als drei Vierteln erwartet. Immobilienbesitzer, auch großer Liegenschaften, nutzen offenbar immer öfter die gute Marktsituation und machen Kasse.

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