Wiener IZD Tower ist nun in asiatischer Hand

Wiener IZD Tower ist nun in asiatischer Hand

In Wien ist wieder ein größerer Immobilien-Deal über die Bühne gegangen. Der 142 Meter hohe Büroturm IZD Tower (Internationales Zentrum Donaustadt) in der Wagramer Straße befindet sich nun in asiatischer Hand. Der US-Immobilienfonds CBRE Gobal Investors erwarb die 39-stöckige Immobilie auf der Donauplatte im Namen eines koreanischen Kunden.

Nähere Angaben zum Käufer werden nicht gemacht. Jedenfalls ließ sich der neue Eigentümer den IZD Tower dem Vernehmen nach zwischen 250 und 300 Mio. Euro kosten. Verkäufer war ein deutscher Fonds der Investmentgesellschaft Signa rund um den Tiroler Investor René Benko.

Signa hatte den Büroturm 2010 - gemeinsam mit einer deutschen Versicherung - um 212,25 Mio. Euro vom britischen Fonds Matrix übernommen. Die Briten hatten 2006 noch 247 Mio. Euro für die Immobilie unweit der UNO-City bezahlt, mussten dann aber unter Einstandspreis verkaufen, um Liquidität für ihr Portfolio zu sichern, wie es damals hieß.

Vor gut eineinhalb Jahren geriet der Wolkenkratzer in die Schlagzeilen, da auf dem Dach ein Lauschposten des US-Geheimdienstes NSA (National Security Agency) stationiert sein soll, um die nahegelegene UNO-City zu observieren, wie aus Dokumenten des Aufdeckers und früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden hervorgeht.

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