Immo-Start-up Zoomsquare startet in Deutschland

Immo-Start-up Zoomsquare startet in Deutschland

Das Wiener Start-up Zoomsquare will ab Frühling seine Immobiliensuche flächendeckend in ganz Deutschland anbieten. Schon jetzt ist das Angebot größer als bei allen etablierten Playern am Markt.

Die in Wien gegründete Immobiliensuche-Plattform Zoomsquare geht nun auch in Deutschland online. Den Start macht die Bundeshauptstadt Berlin; in den kommenden Wochen wird in weitere große Städte wie München, Hamburg, Frankfurt, Köln oder Düsseldorf expandiert. Noch im Frühjahr soll die Immobilien-Suchmaschine flächendeckend in ganz Deutschland verfügbar sein. Derzeit hat Zoomsquare 500.000 Immobilien in Deutschland erfasst; in Berlin hat man zum Start weg 20.000 Objekte gelistet. Nach Eigenangabe ist die Auswahl von Zoomsquare in Berlin somit jetzt schon größer als bei den etablierten Marktplayern. Wie ist das möglich?

Bei klassischen Immobilien-Plattformen stellen Makler und Hausbesitzer kostenpflichtig Verkaufsanzeigen für ihre Immobilien online. Bei Zoomsquare hingegen werden keine einzelnen Objekte eingestellt, stattdessen scannt die Website bestehende Angebote im Web und fasst diese auf der eigenen Plattform zusammen. Zu den Quellen des Zoomsquare-Portfolios gehören die großen Immobilienplattformen ebenso wie die Websites der Verkäufer - denn oft versuchen diese, ihre Objekte über den eigenen Vertriebskanal zu verkaufen, bevor sie eine kostenpflichtige Anzeige schalten. Derzeit vereint Zoomsquare in Deutschland das Angebot von 10.000 Immobilienseiten unter einem Dach. In Zukunft ist auch geplant, auf dem Social Network Facebook eingestellte Inserate zu indexieren.

Im Zuge der Expansion in den deutschen Markt hat Zoomsquare ein Berlin-Büro auf der Museumsinsel (Schlosspplatz 1) bezogen. Laut Presseaussendung ist dank 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern auch die Finanzierung des 15-köpfigen Teams zumindest für dieses Jahr gesichert. Gespräche für eine weitere Finanzierungsrunde im kommenden Sommer laufen bereits.

Wenn die Pauschalreise zum pauschalen Ärgenis wird bieten Jaasper CEO Helmut Ablinger (li) und CTO Clemens Dickbauer Hilfe durch die Vermittlung von Rechtsanwälten.

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