Warimpex setzt auf St. Petersburg

Mit Zustimmung der St. Petersburger Regierung will sich die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG mit Sitz in Wien in der künftigen Sonderwirtschaftszone "Aeropolis" am Flughafen Pulkowo 2 engagieren. Dies berichtet die lokale Wirtschaftszeitung "Delowoj Peterburg" in ihrer Montagsausgabe.

Warimpex setzt auf St. Petersburg

"Aeropolis" soll zwischen 2016 und 2020 von der mehrheitlich in russischem Staatsbesitz befindlichen Bank VTB für 6,3 Milliarden Rubel (85,8 Mio. Euro) errichtet werden. Auf geplanten 100.000 Quadratmetern am Petersburger Flughafen soll es Platz für IT-Firmen, Großhändler und später für eine Warenbörse, ein Kongresszentrum sowie ein Hotel geben. Laut Angaben von "Delowoj Peterburg" impliziert der Status als Sonderwirtschaftszone Privilegien für seine Mieter, darunter Vereinfachungen bei der Vergabe von Visa, Subventionen für Exportausgaben und steuerliche Begünstigen.

Konkrete "Aeropolis"-Projekte der Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG werden bisher keine genannt. Die St. Petersburger Stadtregierung selbst berichtete in einer Pressemitteilung, dass sie am vergangenen Freitag unter anderem mit Pulkowo 2 und der Wiener Firma eine Vereinbarung über eine beabsichtigte Zusammenarbeit bei der Errichtung der Sonderwirtschaftszone unterzeichnet hat.

Der Petersburger Flughafen Pulkowo ist den Immobilienentwicklern aus Österreich bestens vertraut. Warimpex stellte hier kürzlich einen Büroturm fertig. Derzeit errichten die Wiener an Ort und Stelle zudem ein 20.000 Quadratmeter großes Parkhaus.

Andreas Wimmer, Vorstand C-Quadrat

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