conwert refinanzierte Schulden mit Immobilienverkäufen

conwert refinanzierte Schulden mit Immobilienverkäufen

Finanzchef Thomas Doll: Finanzielle Flexibilität für gezielte Zukäufe.

Die börsennotierte Immobiliengesellschaft conwert hat eigenen Angaben von heute, Dienstag, zufolge ihre Schulden verringert. Kürzlich sei eine Brückenfinanzierung in Höhe von 70 Mio. Euro früher als erwartet vollständig zurückgezahlt worden, was die Zinskosten und den Verschuldungsgrad gesenkt habe, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Möglich gemacht hätten dies Immobilienverkäufe.

"Wir sind auf der Finanzierungsseite sehr gut vorangekommen. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten auf die Finanzverbindlichkeiten betrugen zum Jahresende 2015 nur noch 2,3 Prozent", so Finanzchef Thomas Doll. Mit einem Verschuldungsgrad von unter 50 Prozent "mit sinkender Tendenz" sei die conwert solide finanziert. Die rasche Rückzahlung der Brückenfinanzierung gebe dem Unternehmen die finanzielle Flexibilität für gezielte Zukäufe, etwa von attraktiven Standorten auf dem deutschen Immobilienmarkt. conwert habe Immobilien, die nicht zum Kerngeschäft gehören, veräußert.

Die Leerstandsrate (über das gesamte Portfolio inklusive Gewerbeimmobilien) sei per Ende 2015 gegenüber dem Vorjahresstichtag von 9,9 auf 6,6 Prozent gesunken. Damit sei das ursprünglich gesetzte Ziel von 8 Prozent "klar übertroffen" worden. Im Kernbestand habe die Rate sogar nur 3,1 Prozent betragen. Im Lauf des heurigen Jahres sei "eine weitere Verbesserung" zu erwarten.

"Die von uns verfolgte Konzentration auf Wohnimmobilien und der Verkauf von Immobilien, die nicht zum Kerngeschäft zählen, kommen gut voran. Wir haben verschiedene Programme auf den Weg gebracht, die unsere operativen Kosten um 20 Prozent senken sollen", so Wolfgang Beck.

Angesichts des "guten Starts in das Geschäftsjahr 2016" bekräftigte conwert die Prognose für das Gesamtjahr für die Funds from Operations vor Verkauf und Einmaleffekten (FFO I) von 65 Mio. Euro. Die vollständigen Jahresergebnisse 2015 veröffentlicht conwert am 23. März 2016.

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