Neue Erste-Zentrale: Bei Kosten und Zeit verlief alles nach Plan

Neue Erste-Zentrale: Bei Kosten und Zeit verlief alles nach Plan

Bisher waren die Mitarbeiter auf mehr als 20 verschiedenen Standorte in Wien aufgeteilt, nun ziehen rund tausend Leute in den neuen Campus. Mit rund 300 Millionen Euro lagen die Baukosten unter den Vorgaben.

4.500 Mitarbeiter der Erste Group und ihrer inländischen Töchter ziehen bis Juni in ihr neues Hauptquartier Am Belvedere beim Wiener Hauptbahnhof. Bisher war die Gruppe auf mehr als 20 verschiedene Standorte in Wien aufgeteilt. In mehreren Wellen siedeln jeweils rund tausend Leute auf dem Campus. Die neue Zentrale hat sogar weniger gekostet als veranschlagt, wurde am Montag mitgeteilt.

Beim Bau habe es weder beim Zeitplan noch beim Budget Überschreitungen oder Verzögerungen gegeben. Die gesamten Baukosten blieben mit rund 300 Mio. Euro sogar unter den Vorgaben, hieß es in der Bankmitteilung heute. Mit dem Campus werde es zu einer Reduktion der Betriebskosten um rund 20 Prozent kommen. Projektentwickler und Bauherr war die Immorent, Immobilientochter der Erste Group. Für den Bau wurden in Summe Aufträge an rund tausend Firmen vergeben.

Nach Erste-Angaben ist es die "modernste Konzernzentrale Österreichs" geworden. Der Komplex mit 25.000 Quadratmetern Grundstücksfläche (Bruttogeschoßfläche: 165.000 m2) an offener, geschwungener Architektur mit öffentlich zugänglicher Erdgeschoßzone samt Restaurant und Cafe entziehe sich "der üblichen Hermetik" von Bankzentralen. Geplant wurde das Gebäude von Henke Schreieck Architekten.

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