Kaufmann reduziert Anteile in Kroatien

Kaufmann reduziert Anteile in Kroatien

Das dritte Einkaufszentrum in Split bleibt zur Gänze im Besitz der Kaufmann-Gruppe.

Der Linzer Immobilienentwickler, die Kaufmann-Gruppe, hat seine Anteile an zwei von drei Einkaufszentrum in Kroatien reduziert. Der US-Finanzkonzern Morgan Stanley soll über eine Kapitalerhöhung die Mehrheit an den beiden Zentren in Zagreb übernommen haben, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Donnerstag. Damit hält Kaufmann noch 35 Prozent.

Mit der Mehrheitsübernahme durch die Amerikaner haben auch die Anleihegläubiger laut Bericht ausstehende Gelder zurückbekommen. 2010 hatten Investoren eine mit zehn Prozent verzinste fünfjährige Anleihe der Kaufmann One B.V. gezeichnet. 35 Mio. Euro wurden in die nachrangige Schuldverschreibung investiert, davon 13 Mio. Euro von der Kaufmann-Familie selbst.

2014 gab es dann Probleme, da sich die Käufersuche für das 2012 eröffnete City Center one im Osten Zagrebs hinzog, hieß es weiter in den OÖN. Mit dem Erlös daraus hätte die im April 2015 fällige Anleihe ursprünglich getilgt werden sollen. Darum arbeitete Kaufmann seit mehr als einem Jahr an dem Beteiligungsmodell mit Morgan Stanley.

Das dritte Center in Split bleibt zur Gänze im Besitz der Kaufmann-Gruppe. Insgesamt beläuft sich Gesamtinvestitionssumme in Kroatien auf 435 Mio. Euro.

Markus Schafferer (li) und Ex-Kika-Leiner-Boss Herbert Koch sind nun Partner in Schafferers Entwicklungsfirma Pema.

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