IVG will Büroimmobilien-Geschäft fit für den Kapitalmarkt machen

IVG will Büroimmobilien-Geschäft fit für den Kapitalmarkt machen

IVG-Vorstandschef Dietmar Binkowska

Der Immobilienkonzern IVG will sein Kerngeschäft mit Büroraum in Deutschland noch heuer wieder fit für den Kapitalmarkt machen. Bis zum Sommer sollen Büroimmobilien mit einem Marktwert von rund 3,2 Mrd. Euro unter einem neuen Namen komplett aus der IVG Holding herausgelöst werden.

"Wir wollen im dritten Quartal für alles gewappnet sein", sagte Vorstandschef Dietmar Binkowska am Donnerstag in Frankfurt. "Ein Börsengang ist nur eine Alternative." Auch eine Fusion mit einem anderen Gewerbeimmobilien-Unternehmen sei eine Möglichkeit.

Die vor allem für das Milliardenprojekt "The Squaire" am Frankfurter Flughafen bekannte IVG gehört nach der Insolvenz vor drei Jahren ihren ehemaligen Gläubigern, allen voran Hedgefonds aus Großbritannien und den USA. Die Eigentümer wollen bald wieder aussteigen. "Es gibt immer Druck", räumte der Vorstandschef ein. "Aber es gibt keinen Grund, auf Biegen und Brechen hinauszuwollen."

Der "Squaire" werde Teil der neuen Gesellschaft sein, nachdem ein Verkauf an zu niedrigen Geboten gescheitert war, betonte Binkowska. Der Leerstand in dem allein mit knapp 700 Mio. Euro bewerteten Squaire sei unterdessen auf zehn Prozent reduziert worden. "Wir haben die Probleme gelöst, und wir werden sie (die Immobilie) nicht verkaufen."

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