Häuser: Preisentwicklung in der EU

Häuser: Preisentwicklung in der EU

Das Leben am Balaton ist gemütlich - doch die Hauspreise in Ungarn schießen in die Höhe.

Ungarn und Schweden verzeichneten im vierten Quartal erneut die stärksten Preissteigerungen in der EU, die Häuserpreise in Zypern, Kroatien und Italien sind hingegen gesunken. In Österreich sind die Häuserpreise deutlich stärker gestiegen als in der restlichen EU.

Wer sich ein Ferienhaus am Balaton oder eine Gewerbeimmobilie in Budapest gekauft hat, der kann sich über deutliche Wertsteigerungen im vergangenen Jahr freuen: Die Häuserpreise in Ungarn sind vom vierten Quartal 2014 auf das vierte Quartal 2015 um 10,3 Prozent gestiegen - das ist nach Schweden (plus 14,2 Prozent) laut Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat die zweithöchste Preissteigerung in der EU. Auch in den vorherigen Quartalen belegten Ungarn und Schweden die vordersten Plätze im Ranking der Preissteigerungen, wie die untenstehende Grafik verdeutlicht. Einzig Irland lief mit einer Preissteigerung um 16,8 Prozent im ersten Quartal 2015 den beiden Ländern den Rang ab.

Günstiger wurden Immobilien hingegen im vierten Quartal 2015 erneut in beliebten Urlaubsländern: In Kroatien fielen die Häuserpreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent, in Italien um 0,9 Prozent und in Zypern um 0,6 Prozent. Bei einem Vor-Ort-Besuch eines trend.at-Redakteurs in Zypern zeigte sich, dass dort in dem Euro-Mitgliedsland Immobilien in guten Lagen teils um rund 1000 Euro pro Quadratmeter erhältlich sind. Wie andere EU-Staaten bewirbt auch Zypern den Kauf von Immobilien unter wohlhabenden Nicht-EU-Ausländern, die sich durch ihr Investment einen europäischen Pass erkaufen können. Mehr dazu unter diesem Link.

Häuser in Österreich verzeichneten im vierten Quartal ein Preisplus von 6,4 Prozent. Das ist deutlich mehr als die durchschnittliche Preissteigerung in der Eurozone (plus 2,9 Prozent), beziehungsweise der EU (3,8 Prozent).

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