Europas teuerste Einkaufsstraßen: Wiens Kohlmarkt auf Platz 7

Die teuersten Einkaufsstraßen Europas

Klicken Sie sich durch unsere Slideshow und erfahren Sie, wie hoch die Mieten auf den teuersten Einkaufsstraßen Europas sind. Alle Angaben in Euro pro Quadratmeter und Jahr.

1. Paris, Avenue des Champs Élysées

13.255 Euro/qm/Jahr

Wie hoch sind die Mieten, die Geschäftsinhaber auf Europas teuersten Einkaufsstraßen zahlen müssen? Ein Bericht des Immobilienberaters Cushman & Wakefield setzt Paris mal wieder an die Spitze, Wien liegt auf dem 7. Platz.

Unverändert zum Vorjahr rangiert die Pariser Champs Élysées auf dem ersten Platz der teuersten Einkaufsstraße Europas. Wer hier ein Geschäft hat, der muss pro Jahr und Quadratmeter 13.255 Euro Miete bezahlen. Auf dem zweiten Platz liegt die New Bond Street in London, bei der Ladenbesitzer im Schnitt 12.762 Euro bezahlen. Der Wiener Kohlmarkt ist mit einer Jahresmiete von 4620 Euro zwar vergleichsweise günstig, aber noch immer teurer als Münchens Shopping-Mekka, wo ein Quadratmeter pro Jahr 4400 Euro kostet.

Keine einzige osteuropäische Stadt findet sich unter den Top10, auch in den skandinavischen Ländern sind die Mieten auf Einkaufsstraßen offenbar günstig. Alle Details sind aus der obigen Slideshow ersichtlich.

Weltweit New York an der Spitze

Für die 27. Ausgabe des Reports wurden weltweit die Mietpreise in mehr als 500 Einkaufsstraßen in Top-Lage untersucht. Die heurige Ausgabe zeigt, dass rund um den Globus bei 35 Prozent der Haupteinkaufsstraßen die Mieten gestiegen sind – trotz der großen Unsicherheit an den Immobilienmärkten während der vergangenen zwölf Monate.

Im weltweiten Vergleich nehmen Paris und London nur noch den dritten und vierten Platz im Ranking ein. Auf Rang 1 liegt New Yorks Upper 5th Avenue mit 33.812 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Auf Platz 2 schaffte es die Causeway Bay in Hong Kong mit 23,178 Euro Miete.

Paris: Hochburg des Luxus-Shoppings

Frankreich hat die größte Anzahl an Luxusstraßen innerhalb Europas. Davon liegen alle in Paris. Während die Mietpreise der Einzelhandelsflächen entlang der Champs Élysées weitgehend stabil geblieben sind, stiegen die Mieten bei einem Großteil der Einzelhandelsflächen an weiteren Top-Standorten. Die höchsten Preissteigerungen innerhalb von Paris wurden am Place Vendôme/Rue de la Paix (+20%) und der Rue Saint-Honoré (+20%) erzielt.

Das größte Wachstum an Mietpreisen für Einzelhandelsflächen innerhalb Europas verbuchen die Grafton Street in Dublin und Covent Garden in London, sowie 1 A-Lagen in Mailand und Rom.

Dagegen verzeichnen die Top-Einkaufsstraßen in Russland und der Ukraine starke Mieteinbußen. "Grund hierfür ist die unsichere politische Lage infolge des militärischen Konflikts zwischen den Ländern," heißt es von den Studienautoren.

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