Addiko: RBI überschreitet Mindestannahme-Schwelle

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Beide Institute werben intensiv um Aktionäre der Addiko
 © APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
©APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
  1. home
  2. Aktuell
  3. Unternehmen

Im Bieterkampf um die Addiko-Bank scheint sich die RBI durchzusetzen. Zuvor wurde Annahmefrist für Aktien auf 29. Juli verschoben.

von

Die Raiffeisen Bank International (RBI) kommt einem Erfolg im Addiko-Bieterkampf immer näher. Über 55 Prozent der Aktionäre der Addiko haben ihre Anteile nun der RBI angedient, konkret sind es nun 55,32 Prozent. Das teilte die Bank am Donnerstag mit. Damit wurde die von der RBI festgelegte Mindestannahmequote von 55 Prozent überschritten. Die RBI dürfte damit das Rennen für sich entscheiden, sofern nicht noch Aktionäre ihre Annahmeerklärung zurückziehen.

Zuvor wurde die Annahmefrist für Addiko-Aktien um eine Woche auf den 29. Juli verlängert. Die Übernahmekommission hatte einem entsprechenden Antrag der slowenischen Nova Ljubljanska banka (NLB) stattgegeben, die mit der RBI um die Addiko buhlt. Nach hinten verschoben wurde damit auch die Frist für den Widerruf von Annahmeerklärungen. Sie läuft nun bis 23. Juli.

Die NLB bietet 37,00 Euro je Addiko-Aktie und übertrifft das Angebot der Raiffeisen Bank International (RBI) von 26,50 Euro um 10,50 Euro und damit in Summe um etwas mehr als 200 Mio. Euro. Zuletzt notierte die Aktie an der Wiener Börse bei 27,00 Euro.

Logo
trend. Abo

Nur jetzt ein ganzes Jahr trend. für nur €10,99 pro Monat!