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Für die Übernahme wurden bankaufrichtsrechtliche Freigaben in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina beantragt. Für Serbien sei das Verfahren bereits erfolgreich abgeschlossen worden. Allerdings behält die RBI die Addiko-Tochterbanken in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro zunächst. Diese hätten der serbischen Alta Group übertragen werden sollten, doch verlor diese ihre Banklizenz. Der "Carve-out" war Teil der Vereinbarung zwischen der Alta Group und der RBI im Übernahmepoker mit der slowenischen NLB. Ursprünglich wäre die RBI nur mit den Addiko-Gesellschaften in Österreich, Kroatien und Slowenien verschmolzen.
Die kartellrechtlichen Freigaben wurden bereits von allen zuständigen Behörden mit Ausnahme jener in Albanien und Bosnien-Herzegowina erteilt. Angemeldet wurde die Transaktion in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Ukraine, Kosovo und Albanien angemeldet. Alle Vollzugsbedingungen für die Transaktion müssen bis 14. Mai 2027 erfüllt sein. Nach Abwicklung des Angebots wird die RBI 18.688.557 Aktien an Addiko halten. Dies entspricht 95,74 Prozent des gesamten derzeitigen Grundkapitals von Addiko.
Die börsennotierte Addiko ist die Nachfolgebank der Balkantöchter der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria, die nach einer Reihe von Spekulationsskandalen von der Republik Österreich verstaatlicht und abgewickelt wurde.
++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Themen Addiko Bank / Banken / Finanzen / Geldinstitut. Im Bild: Das Logo der Addiko Bank am Wiener Firmensitz aufgenommen am Mittwoch, 9. April 2025.