Mayr-Melnhof machte nach 9 Monaten weniger Umsatz und Gewinn

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Mayr-Melnhof in den ersten neun Monaten 2026 mit weniger Gewinn
 © HANS KLAUS TECHT, THEMENBILD, Themenbild, APA
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Der börsennotierte österreichische Verpackungskonzern Mayr-Melnhof (MM) hat in den ersten 3 Quartalen Einbußen beim Umsatz und vor allem beim Gewinn hinnehmen müssen. Die Umsatzerlöse sanken im Jahresvergleich um 6,9 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro. Das bereinigte betriebliche Ergebnis brach um 38,8 Prozent auf 93,0 Mio. Euro ein. Intensiver Wettbewerb mit hohem Preisdruck und deutlich gestiegene Preise belasten die Division Board & Paper, schrieb das Unternehmen am Donnerstag.

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Wie in den bisherigen Quartalsberichten verzerrt der Verkauf der TANN-Gruppe (Zigaretten-Mundstückpapier) im Vorjahr den Vergleich zur Vorjahresperiode. Dieser hatte damals einen Einmalertrag von 122,8 Mio. Euro gebracht. Aber auch unter Berücksichtigung dieses Verkaufs gab es bei Umsatz und Betriebsergebnis einen, wenn auch geringeren, Rückgang.

Mayr-Melnhof profitiert auch vom Boom bei den Abnehmspritzen mit GLP-1, der zu einem Wachstum ihrer Sparte Pharma & Healthcare Packaging beiträgt. Der Margendruck in der Sparte Board & Paper bleibe aber groß, da wegen Überkapazitäten am Mark die vollständige Weitergabe der stark steigenden Energiekosten schwierig sei.

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