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Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf minus 55,1 Mio. (Vorjahr: 20,6 Mio.) und war laut Lenzing maßgeblich durch die nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen auf langfristige Vermögenswerte der Produktionsstandorte Heiligenkreuz und Grimsby in der Höhe von 136,1 Mio. Euro beeinflusst. Mit der im Oktober 2026 abgeschlossenen Kapitalerhöhung über rund 300 Mio. Euro und neuen Finanzierungsvereinbarungen von ebenfalls rund 300 Mio. Euro, von denen bereits rund die Hälfte verbindlich vereinbart wurde, habe der Konzern wesentliche Fortschritte bei der Stärkung der Finanzstruktur erzielt, so Lenzing.
Im dritten Quartal 2026 ging es nach Firmenangaben merklich aufwärts. Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich demnach die bereinigte EBITDA-Marge von 13,3 Prozent auf 17,3 Prozent. "Die Margenentwicklung verdeutlicht die zunehmende operative Ertragskraft und bestätigt die Wirksamkeit der umgesetzten Profitabilitätsmaßnahmen", so Lenzing.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wird ein bereinigtes EBITDA über dem Vorjahresniveau, zwischen 430 Mio. und 460 Mio. Euro erwartet. Mittelfristig verfolge Lenzing weiterhin das Ziel, wieder Umsatzwachstum zu erzielen, das EBITDA um 150 Mio. Euro zu steigern, eine EBITDA-Marge von 20 bis 25 Prozent zu erreichen und den Verschuldungsgrad auf unter 2,5x zu senken, so das im ATX notierte Unternehmen.