Dürre bescherte Verbund heuer Gewinneinbruch

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Wasserführung an den Verbund-Kraftwerken auf historischem Tiefstand
 © Themenbild, APA, HELMUT FOHRINGER
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Die anhaltende Trockenheit und gesunkene Strompreise haben dem börsennotierten Energiekonzern Verbund in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres zugesetzt. Die Umsatzerlöse sanken um 5,4 Prozent auf 5,56 Mrd. Euro, das Konzernergebnis brach um 43,5 Prozent auf 684,8 Mio. Euro ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde angepasst, der Gewinn soll heuer nun bei 1,01 Mrd. Euro liegen.

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Die Wasserführung an den Verbund-Laufkraftwerken sei auf einem historisch niedrigen Wert, der entsprechende Erzeugungskoeffizient lag in den ersten neun Monaten des Jahres um 18 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres und um 39 Prozentpunkte unter dem langjährigen Schnitt. Die Speicherkraftwerke produzierten um 10,6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, die Stromerzeugung aus Wasserkraft ging insgesamt um 20,2 Prozent auf rund 15.990 Gigawattstunden (GWh) zurück. Die Produktion aus Wind und Photovoltaik legte unterdessen auf 1.622 GWh zu.

Dazu kam ein niedrigerer durchschnittlicher Absatzpreis für Strom aus der Eigenerzeugung. Den eigenen Strom verkaufte der Verbund im Schnitt um 79,7 Euro/Megawattstunde (MWh) und damit um 33,8 Euro weniger als in der Vorjahresperiode.

Auch für Oktober rechnet der Verbund mit einer unterdurchschnittlichen Wasserführung, im November und Dezember soll die Eigenerzeugung dann wieder auf einem durchschnittlichen Niveau liegen.

In den vergangenen Jahren hatte der Verbund aufgrund drastisch gestiegener Energiepreise Rekordgewinne geschrieben, auf die die Politik mit der Abschöpfung von "Überschusserlösen" reagiert hatte.

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