Borouge International will Produktion ausbauen

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 © Themenbild, Apa, GEORG HOCHMUTH
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Der Polyolefin-Hersteller Borouge International will seine jährliche Produktionskapazität bis 2030 auf 13,8 Mio. Tonnen steigern. Dazu sollen neue Projekte beitragen: So wurde mit Linde Engineering der Ausbau von Cracker-Anlagen in den VAE vereinbart. In Belgien erreichte zudem eine neue Propan-Dehydrierungsanlage mit einer Kapazität von 750.000 Tonnen pro Jahr die mechanische Fertigstellung. Die Inbetriebnahme wird für das erste Halbjahr 2027 erwartet.

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Die Projekte sind Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Kunststoff-Herstellers, zu der auch das Großprojekt Borouge 4 in den VAE mit einer zusätzlichen Kapazität von 1,4 Mio. Tonnen sowie neue Anlagen in Deutschland und Österreich gehören.

Erst in der Vorwoche hatte das Unternehmen für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch gemeldet: Trotz einer um 11 Prozent auf gut 2,6 Mio. Tonnen gestiegenen Absatzmenge halbierte sich der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) im Vergleich zum Vorquartal auf 899 Mio. Dollar (804 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss brach sogar um 83 Prozent ein. Das Unternehmen begründete den Gewinnrückgang mit gesunkenen Preisen, rechnet für das vierte Quartal jedoch mit einer deutlichen Verbesserung.

Borouge International mit Hauptsitz in Wien entstand 2026 aus dem Zusammenschluss von Borealis, Borouge Plc und Nova Chemicals und gehört dem österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV sowie XRG, dem Investmentarm des staatlichen Ölkonzerns von Abu Dhabi, Adnoc. Der ursprünglich für 2026 geplante Börsengang wurde wegen des schwierigen Marktumfelds auf 2027 verschoben.

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