Guinness-Hersteller Diageo legte überraschend zu

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Konzern kämpft mit einer schwachen Entwicklung
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Der zuletzt schwächelnde Schnaps- und Guinness-Hersteller Diageo hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres überraschend mehr erlöst. So wuchs der Umsatz um 1,2 Prozent auf 4,9 Mrd. US-Dollar (4,4 Mrd. Euro), wie die Briten am Donnerstag mitteilten. Um Wechselkurse und Übernahmeeffekte bereinigt lag das Plus bei 1,4 Prozent. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet.

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Verkaufspreise sowie der Produktmix trugen 0,3 Prozentpunkte Wachstum bei, der Rest stammte aus größeren Mengen. "Alles in allem verlief das erste Quartal wie erwartet und wir haben unsere Jahresprognose bestätigt", sagte Konzernchef Dave Lewis laut Mitteilung.

Seit geraumer Zeit kämpft der Konzern mit einer schwachen Entwicklung, besonders mit der zurückhaltenden Konsumneigung der Verbraucher nach der Coronapandemie. Zuletzt belasteten auch Zölle in den USA die Geschäfte. Der seit Jänner amtierende Chef Lewis plant das Ruder herumzureißen. Dazu konzentriert er sich auf jeweils in bestimmten Märkten erfolgreiche Marken. Damit beabsichtigt der Konzern über die nächsten drei Jahre zusammengenommen eine Milliarde US-Dollar einzusparen. Diageo ist der Anbieter von Marken wie Johnnie-Walker-Whisky, Smirnoff-Wodka und Tanqueray-Gin. Auch die irische Biermarke Guinness gehört zur Produktpalette.

WEST HOLLYWOOD, CALIFORNIA - JANUARY 28: Johnnie Walker Black Label on display at REPUBLIC Collective Artist Reception 2026 at Holloway House on January 28, 2026 in West Hollywood, California. Alberto E. Rodriguez/Getty Images for REPUBLIC Collective/AFP (Photo by Alberto E. Rodriguez / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

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