Europa-Geschäft von ArcelorMittal zieht an

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EBITDA kletterte im Jahresvergleich um 34 Prozent
 © AFP, TIZIANA FABI, APA
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Dank einer anziehenden Stahlnachfrage in Europa hat der Branchenriese ArcelorMittal im dritten Quartal ein kräftiges operatives Gewinnplus eingefahren. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 2,02 Milliarden Dollar (1,79 Mrd. Euro), wie der weltweit zweitgrößte Stahlhersteller am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 1,96 Mrd. Dollar gerechnet.

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Am europäischen Markt verzeichnete der Konzern einen Anstieg der Auslieferungen von Flachstahl. Das Ergebnis sei auf die ersten positiven Auswirkungen der verschärften EU-Handelsmaßnahmen zurückzuführen. Der Umsatz stieg um gut 5 Prozent auf 16,5 Mrd. Dollar.

Gegenwind gab es im abgelaufenen Vierteljahr jedoch von höheren Energiekosten in Europa sowie wetterbedingten Einschränkungen und niedrigeren Preisen im Bergbaugeschäft. Unter dem Strich verbuchte ArcelorMittal im dritten Quartal einen Nettoverlust von 391 Millionen Dollar. Grund dafür waren Abschreibungen und Sonderbelastungen von insgesamt rund 1,1 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der vorübergehenden Schließung des Werks im ukrainischen Krywyj Rih. Der Konzern hatte die Produktion dort Ende September nach mehreren Raketenangriffen aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Bereinigt um diese Effekte stieg der Nettogewinn auf 868 Millionen Dollar.

(FILES) A picture taken on July 23, 2019 shows the logo of the steel manufacturing giant Arcelor Mittal Italia (ex-Ilva) plant, in Taranto, southern Italy. State commissioners running a giant steel plant in southern Italy are seeking seven billion euros (8.2 billion USD) in damages from its former owner ArcelorMittal, according to a legal complaint seen by AFP on January 13, 2026. The commissioners at Acciaierie d'Italia (ADI) allege "predatory" behaviour and mismanagement of the plant, formerly known as Ilva, which has long been plagued by financial difficulties and environmental problems. (Photo by Tiziana FABI / AFP)

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