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Es sei verfrüht, das Wachstum wieder zu forcieren, so Richter. HelloFresh richtet seine Aufmerksamkeit auf Kunden mit hoher Bestellfrequenz und überdurchschnittlichen Bestellwerten. Dafür nimmt die Firma sinkende Erlöse in Kauf. Darüber hinaus leidet sie unter den Nachwehen von Produktionsproblemen der Fertiggerichtesparte in den USA, die Verbraucher verprellt hatte.
Im dritten Quartal schrumpfte der Umsatz währungsbereinigt um 11,3 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Bestellwert stieg dagegen um 7,5 Prozent auf 70,50 Euro. Unter anderem wegen der um rund ein Viertel gekürzten Marketingausgaben verbesserte die Sparte Kochboxen ihre Umsatzrendite um mehr als einen Prozentpunkt auf 10,7 Prozent. Der Bereich Fertiggerichte verzeichnete einen operativen Mini-Gewinn von 200.000 Euro.
HelloFresh bekräftigte die im September gesenkten Gesamtjahresziele. Das Unternehmen erwartet einen Umsatzrückgang um 9 bis 11 Prozent und ein Betriebsergebnis zwischen 350 und 370 Mio. Euro.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Hellofresh/KIRSTENVANSANTEN