
Wie sich die Reststoffe der Papier- und Zellstoffherstellung besser verwerten lassen, ist eine zentrale Frage des finnischen Andritz-Projektes.
©ISTOCKPHOTOMit leading Companies forciert die Forschungsförderungs-Gesellschaft FFG einen neuen Ansatz: Leitbetriebe sollen Start-ups, KMU und Forschungsinstitute in einem gemeinsamen Netzwerk zu neuen Lösungen führen. Vorbild ist Finnland.
In Finnland heißen sie „Veturi“ – Lokomotiven. Gemeint sind große, international erfolgreiche Unternehmen, die nicht nur ihre eigenen Forschungsprojekte vorantreiben, sondern ein ganzes Innovationsökosystem mitziehen. Sie formulieren eine technologische Mission, entwickeln gemeinsam mit Partnern eine langfristige Roadmap und verpflichten sich zu zusätzlichen Forschungsinvestitionen.
Genau dieses Prinzip will die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG nun nach Österreich übertragen. Das neue Programm „Leading Companies & Ecosystems“ soll Leitbetriebe, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen enger zusammenbringen. Im Zentrum steht nicht mehr das einzelne Förderprojekt, sondern die strategische Entwicklung eines ganzen Technologiefeldes.
„Der entscheidende Unterschied ist: Wir fördern nicht isolierte Projekte, sondern strategisch aufgebaute Innovationsökosysteme rund um Schlüsseltechnologien“, erklärt FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. Eine Leading Company übernimmt dabei die Rolle der Zugmaschine – und des Helikopters, der aus der Sicht von oben alles koordiniert.
Der neue Ansatz soll einer Schwäche des österreichischen Innovationssystems entgegenwirken. Österreich verfügt zwar über hohe Forschungsintensität, eine ausgezeichnete wissenschaftliche Basis und eine traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Im European Innovation Scoreboard 2026 liegt das Land auf Rang acht und zählt damit weiterhin zur Gruppe der „Strong Innovators“. Doch bei der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte gibt es Aufholbedarf. Österreich mangelt es nicht an Ideen, aber an deren Umsetzung in wirtschaftlichen Erfolg.
Technologische Machbarkeit und wirtschaftliche Anwendung werden zusammengedacht, lobt Andritz-Manager Johan Engstrom.
© Andritz/Jaakko JaskariGefördert werden sollen deshalb jene Bereiche, in denen wissenschaftliche Exzellenz und industrielles Potenzial bereits vorhanden sind. Die Bandbreite reicht von künstlicher Intelligenz, Mikroelektronik und Quantentechnologie über Robotik und neue Werkstoffe bis zu Life Sciences, Energie-, Umwelt- und Mobilitätstechnologien. „Unser Ziel ist klar: mehr technologische Souveränität, stärkere industrielle Resilienz und eine höhere internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs“, betont FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz (siehe auch Interview nächste Seite). Dass dieser Ansatz funktionieren kann, hat Finnland vorgezeigt. Dort wurde 2020 ein vergleichbares Programm mit in Summe 36 Leading-Company-Projekten gestartet. Die beteiligten Unternehmen verpflichteten sich, ihre Forschungsinvestitionen insgesamt um 2,48 Milliarden Euro zu erhöhen. Das polierte die Bilanz auf glänzend: Die nüchtern kalkulierenden Finnen hatten erwartet, dass ein Euro an öffentlicher Förderung zusätzliche F&E-Investitionen von 3,90 Euro auslöst, tatsächlich waren es durchschnittlich 6,60 Euro – ein schöner Hebel.
Bei den Projekten als „Lokomotiven“ mit dabei waren auch die finnischen Töchter der österreichischen Unternehmen Andritz und Borealis, letzteres mittlerweile zu Borouge International fusioniert. „Der große Vorteil dieses Modells besteht darin, dass technologische Machbarkeit und wirtschaftliche Anwendung von Anfang an zusammengedacht werden“, sagt Johan Engstrom, Chief Technology Officer von Andritz in Finnland, „eine gute Idee oder ein erfolgreicher Labornachweis allein reicht noch nicht. Entscheidend ist, ob daraus eine Lösung entsteht, die sich im industriellen Maßstab erfolgreich am Markt umsetzen lässt.“ Genau darin liegt für Engstrom der Vorteil des industrieorientierten Modells: Das Projekt wird nicht überwiegend von der Forschung getrieben, Unternehmen sind von Anfang viel stärker in der Verantwortung.
Engstrom und sein Team haben sich für das Projekt „BioCircle to Zero“ ein ambitioniertes Ziel gesetzt: den Wert des industriell verwendeten Holzes zu verdoppeln, ohne mehr Bäume zu fällen. In Finnland mit seiner großen Zellstoff- und Papierindustrie ist das alles andere als ein Nischenthema – und für Andritz, die dafür die passenden Technologien und Anlage liefert, auch nicht.
„Seit kein Holz mehr aus Russland importiert wird und die Preise gestiegen sind, müssen wir aus dem vorhandenen Rohstoff mehr herausholen“, sagt Engstrom, „das gelingt durch eine höhere Ausbeute und dadurch, dass wir bei der Produktion entstehende Reststoffe nutzen, um daraus neue Produkte herzustellen.“
Karin Tausz, Henrietta Egerth, Aufsichtsrats-Chef Klaus Pseiner und Moderator Andi Knoll (v. l.) bei der großen Forschungs-Gala.
© FFG/StamberaVom Labor auf den Markt
Beim FFG-Forum ging es um die Frage, wie aus Forschung wirtschaftliche Stärke entstehen kann.
Wie können aus technologischen Durchbrüchen konkrete Anwendungen, neue Unternehmen und am Ende Wertschöpfung entstehen? Das war die zentrale Frage beim diesjährigen FFG Forum, zu dem rund tausend Teilnehmer:innen aus Politik, Wirtschaft und Forschung ins Wiener MuseumsQuartier gekommen waren.
Was sich bei den Vorträgen, Diskussionen und Workshops deutlich zeigte: Ob künstliche Intelligenz, Quanten- oder Weltraumtechnologien – technologische Entwicklung und wirtschaftliche Umsetzung müssen eng miteinander verbunden sein. Und: Technologische Souveränität entsteht dort, wo Forschung, Unternehmen, Talente und Kapital zusammenwirken.
„Seit mittlerweile mehr als 20 Jahren gestaltet die FFG gemeinsam mit innovativen Forschenden und Wirtschaftstreibenden Zukunft. Gerade jetzt gilt es, in unsere technologische Handlungsfähigkeit und damit in Schlüsseltechnologien der Zukunft zu investieren“, betonten auch die beiden FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz. Entscheidend sei, Innovationen nicht nur ermöglichen, sondern Projekte von der Forschung über die Entwicklung bis zur Marktreife und darüber hinaus zu begleiten.
Rinde als Rohstoff. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Rinde. Wenn Holz ins Werk kommt, wird es zuerst entrindet. Normalerweise wird die Rinde in einem eigenen Kessel verbrannt, um Dampf und anschließend Strom zu erzeugen. Die Frage des Forschungsprojekts lautet, ob sich daraus höherwertige Produkte herstellen lassen. Möglich sind etwa Biokohle, Biokoks oder biobasierte Chemikalien, sogar Zellstoff kann aus Rinde gewonnen werden. „Rinde ist schon jetzt kein Abfall, denn sie liefert schon heute Energie“, sagt Engstrom, „aber die Frage lautet: Können wir daraus etwas herstellen, das wertvoller ist als Strom?“
Das Spektrum, was aus den bei der Zellstoffproduktion anfallenden Reststoffen alles gemacht werden kann, ist gewaltig. Es reicht von fossilfreien Kraftstoffen für Flugzeuge und Schiffe über Lignin, das für die Batterieherstellung genutzt werden kann, bis zu biogenem CO2 für die Herstellung von E-Methanol.
Viele verschiedene Ideen und Forschungsstränge und dann auch noch die gesamte Wertschöpfungskette mit einbeziehen – das bedeutet Komplexität. Zum Ökosystem von „BioCircle to Zero“ gehören rund 100 Partner. „Ein solches Projekt muss die gesamte Wertschöpfungskette abdecken: von der Grundlagenforschung über alle Entwicklungsschritte bis zum fertigen Produkt“, betont Engstrom, „das zusammenzuführen, bedeutet zunächst viel Arbeit, Bürokratie und Diskussion. Aber es lohnt sich, denn es verändert auch die eigene Sichtweise. Normalerweise konzentriert man sich stark auf das, was man selbst tut. Nun muss man die gesamte Wertschöpfungskette betrachten.“
Das gilt auch für das Projekt „SPIRIT“ (als Abkürzung für Sustainable Plastics Industry Transformation) mit Borealis/Borouge International als „Lokomotive“. Dessen Ziel: der Übergang zu einer stärker kreislauforientierten und kohlenstoffärmeren Kunststoffindustrie. „Zusammenarbeit ist unerlässlich“, formuliert Jaakko Tuomainen, Nachhaltigkeitsmanager bei Borouge International Finland, „eine der deutlichsten Schlussfolgerungen ist, dass die Transformation der Kunststoffindustrie eine systematische sektorübergreifende Zusammenarbeit erfordert.“
Für Tuomainen hat das Projekt gezeigt, wie wichtig es ist, Unternehmen, Akteure der Abfallwirtschaft, Forscher und Technologieentwickler für gemeinsame Ziele zusammenzubringen. Geforscht wurde unter anderem an erneuerbaren und recycelten Rohstoffen, chemischem Recycling, CO2-Abscheidung und -Nutzung sowie elektrifizierten und wasserstoffbasierten Produktionsverfahren. Auch dabei geht es um die Fragen, ob eine Lösung auch wirtschaftlich darstellbar ist und es dafür einen Markt gibt.
Entscheidender Vorteil: Das Ökosystem-Modell ermöglicht es Unternehmen und Forschern, komplexe Herausforderungen anzugehen, die für eine einzelne Organisation allein schwer zu bewältigen wären. Infrastruktur und Fachkompetenz können innerhalb des Netzwerks geteilt werden. Tuomainen bewertet den finnischen Förderansatz entsprechend positiv: „Das SPIRIT-Programm hat gezeigt, wie öffentliche Fördermittel, die Führungsrolle der Industrie und eine breit angelegte Zusammenarbeit den Übergang zu einer kreislauforientierten und kohlenstoffärmeren Kunststoffindustrie beschleunigen können.“
Ein Kunststoff-Kreislauf kann nur gemeinsam realisiert werden, sagt Bouroge-International-Manager Jaakko Tuomainen.
© BeigestelltAufbau in zwei Schritten. In Österreich ist das Programm in zwei Phasen gegliedert. In der ersten geht es noch nicht um große Forschungsprojekte, sondern um deren strategische Vorbereitung. Bis zu 150.000 Euro erhält ein Unternehmen, um gemeinsam mit seinen Partnern eine technologiegetriebene F&E-Roadmap zu entwickeln. Darin müssen die Leading Companies nicht nur technologische Ziele und potenzielle Zukunftsmärkte beschreiben. Sie müssen auch zeigen, welche Partner für die Umsetzung benötigt werden und welche zusätzlichen Investitionen daraus entstehen können.
Programm gestartet. Die Ausschreibung für das Programm ist bereits gestartet und läuft noch bis zum 30. November 2026. Im Februar 2027 soll eine Jury über die eingereichten Vorhaben entscheiden, bis Mitte 2027 sollen die ausgewählten Roadmaps fertig sein.
Insgesamt stehen 60 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen drei bis vier Leading Companies und ihre Innovations-Ökosysteme über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren unterstützt werden. Die Auszahlung wird an konkrete Meilensteine gekoppelt – etwa zusätzliche F&E-Ausgaben, neues Forschungspersonal, umgesetzte Kooperationsprojekte und erfolgreiche Einreichungen bei europäischen Förderprogrammen. Rund die Hälfte der Projektmittel soll Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen zugutekommen. Das ist ein wesentliches Element des Modells: Die Leading Company erhält nicht einfach eine weitere Großunternehmen-Förderung, sondern soll Märkte öffnen, Forschungskompetenzen bündeln und ein Netzwerk mitziehen.
Die FFG bringt in das neue Programm ihre Erfahrung aus zwei Jahrzehnten Forschungsförderung ein. Allein 2025 bewilligte sie 878 Millionen Euro an neuen Förderungen und löste damit Investitionen von insgesamt 3,2 Milliarden Euro in unternehmensnahe Forschung und Entwicklung aus. Rund zwei Drittel der Mittel gingen an Unternehmen.
Doch Geld ist nicht alles. Einen wichtiger Tipp für das mentale Herangehen an das Programm formuliert Andritz-Manager Engstrom: „Man muss breiter denken und das Ziel hoch genug setzen. Deshalb sagen wir den Partnern: Vergesst für einen Moment die kleinen Schritte, denkt groß. Wer alles so macht wie immer, erreicht nur kleine Fortschritte. Wir suchen aber nach den großen Sprüngen.“
„Wollen aus Forschungsinseln vernetzte Landschaften machen“
Die FFG startet mit „Leading Companies“ ein neues Fördermodell für Schlüsseltechnologien. Im Zentrum stehen nicht einzelne Forschungsprojekte, sondern langfristige Kooperationen zwischen Industrie, Start-ups, KMU und Forschung, wie die FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz betonen.
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TREND: Was ist die Idee hinter dem neuen Förderprogramm „Leading Companies“?
Henrietta Egerth: Österreich hat eine starke Forschungslandschaft, aber wir haben vielfach Forschungsinseln, die zu wenig miteinander verbunden sind. Mit „Leading Companies“ wollen wir vernetzte Innovationslandschaften schaffen. Ein führendes Industrieunternehmen soll dabei als Zugpferd fungieren, eine gemeinsame technologische Roadmap entwickeln und ein ganzes Ökosystem aus Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen aktivieren.
Karin Tauz: Das ist ein wesentlicher Punkt des Modells: Die Leading Company muss eine technologiegetriebene F&E-Roadmap entwickeln, Partner aktivieren und selbst substanzielle Investitionen einbringen. Die Förderung soll private Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen hebeln und gleichzeitig das gesamte Ökosystem stärken.
Warum braucht es dafür ein großes Unternehmen an der Spitze? Könnte man das Geld nicht direkt an innovative KMU verteilen?
Egerth: Ein erheblicher Teil der Mittel fließt ohnehin direkt in Projekte von Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen. Pro Innovationsökosystem sind rund zehn Millionen Euro für diese Partner vorgesehen. Die Leading Company bringt aber etwas ein, das ein einzelnes kleines Unternehmen häufig nicht in diesem Ausmaß leisten kann: internationale Märkte, industrielle Anwendungsmöglichkeiten, eine technologische Roadmap und die Fähigkeit, viele Partner entlang einer Wertschöpfungskette zusammenzubringen.
Tausz: Wir wollen, dass aus einem starken Industrieunternehmen heraus weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen mitgezogen werden. Und der Effekt soll nicht an den Grenzen des geförderten Projekts enden. Technologien, Wissen und Kompetenzen sollen auch in andere Bereiche der Wirtschaft ausstrahlen. Diese Spill-over-Effekte sind für einen Standort besonders interessant.
Was unterscheidet „Leading Companies“ von anderen Förderprogrammen?
Tausz: Als zentrale Förderagentur und -drehscheibe des Bundes setzen wir eine Vielzahl verschiedenster Förderprogramme um. Bei den Leading Companies liegt der Unterschied in der strategischen Perspektive. Am Anfang steht nicht das einzelne Förderprojekt, sondern eine Landkarte: Wo liegen die Zukunftsmärkte? Welche Technologien brauchen wir dafür? Welche Kompetenzen fehlen? Welche Unternehmen und Forschungseinrichtungen müssen zusammenarbeiten? Erst daraus entsteht die gemeinsame F&E-Roadmap. Anschließend geht es um die Umsetzung.
Was erwarten Sie sich für den Wirtschaftsstandort?
Egerth: Wir wollen mehrere Effekte gleichzeitig erreichen: verstärkte F&E-Ausgaben der Unternehmen sowie mehr Beschäftigung, mehr Wertschöpfung und mehr Produktion in Österreich. Gleichzeitig geht es um technologische Souveränität, industrielle Resilienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Und wir wollen österreichische Unternehmen stärker in internationale Forschungsnetzwerke und EU-Programme bringen.
Tausz: Finnland hat 2020 ein vergleichbares Modell gestartet. Dort wurden Leading Companies gemeinsam mit ihren Ökosystemen gefördert. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Bei den ersten bis 2024 abgeschlossenen Projekten wurden pro Euro Förderung 6,6 Euro zusätzliche F&E-Investitionen ausgelöst. Ursprünglich hatte man einen Hebel von 3,9 Euro angestrebt.
Egerth: Genau darum geht es ja: Öffentliche Förderung soll nicht private Investitionen ersetzen, sondern zusätzliche Investitionen auslösen. Wenn mit einem öffentlichen Euro ein Vielfaches an privaten F&E-Ausgaben mobilisiert werden kann, verändert das die Wirkung von Forschungsförderung fundamental.
Welche Unternehmen kommen überhaupt als Leading Company in Frage?
Tausz: Adressiert sind global agierende, führende Industrieunternehmen mit Bezug zu den Schlüsseltechnologien, wie sie in der österreichischen Industriestrategie definiert sind. Sie müssen bereit sein, die Führungsrolle im Ökosystem zu übernehmen, eine Roadmap zu definieren, Partner zu aktivieren und neben der Förderung substanzielle Eigeninvestitionen zu tätigen.
Was wäre für Sie persönlich der wichtigste Erfolg dieser Initiative?
Egerth: Dass wir einen Schritt weg von isolierten Forschungsprojekten und hin zu strategisch ausgerichteten Innovationsökosystemen schaffen. Österreich hat starke Unternehmen, hervorragende Forschungseinrichtungen und innovative KMU. Die entscheidende Frage ist, wie wir diese Stärken besser miteinander verbinden. Wenn daraus neue Technologien, neue Wertschöpfungsketten und internationale Marktchancen entstehen, dann hat die Förderung ihren Zweck erfüllt.
ZU DEN PERSONEN.
HENRIETTA EGERTH ist nach Stationen in Brüssel, in der IV und im Wirtschaftsministerium seit 2004 Geschäftsführerin der FFG. Sie ist Mitglied in Wissenschafts- und Forschungsräten und bekleidet mehrere Aufsichtsratsmandate, u. a. beim Institut für Höhere Studien (IHS) und in der Erste Group Bank.
KARIN TAUSZ ist seit 2023 Geschäftsführerin der FFG. Davor war sie als Managerin und Innovatorin in der Stadt- und Regionalentwicklung sowie im Forschungs-, Industrie und Bahnsektor tätig. Sie ist Aufsichtsratsvorsitzende der Austrocontrol und Aufsichtsrätin im AIT.