
Lange Zeit galten Reisebüros als Auslaufmodelle. Jetzt wehrt sich die Branche mit neuen Standortkonzepten, digitalen Zugängen und innovativen KI-Tools gegen die mächtigen Buchungsplattformen.
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Erlebnisräume statt Büros. Die alten Settings, wo sich Reiseprofi und Kund:in durch einen Bildschirm getrennt gegenübersaßen, gehören der Vergangenheit an. Sowohl Ruefa als auch Airtours (Tui-Konzern) rollen in Österreich neuartige Konzepte aus, die das Reisebüro als offenen Inspirationsraum verstehen.
Seit ihrem Einstieg beim Verkehrsbüro vor 18 Jahren hat Birgit Wallner so manches Projekt betreut, das über ihr Stellenprofil hinausging – von der Entwicklung einer neuen Hotelmarke bis zur Neupositionierung des Stadtcampings. In den Vorstand stieg die Marketingexpertin, die sich als sehr technikaffin beschreibt, vor zwei Jahren auf. In ihrer Verantwortung liegt der Travel-Bereich, zu dem auch die Reisebürokette Ruefa gehört. Hier befasst sie sich derzeit mit einem Thema, das über Jahre hinweg kaum relevant war: Investitionen in Wachstum. „Wir wollen noch heuer einen neuen Standort im ersten Bezirk in Wien eröffnen. Es wird nicht die Kärntner Straße sein, aber eine Lage, wo eine hohe Kundenfrequenz und eine gute Sichtbarkeit gewährleistet sind“, sagt die 53-jährige Managerin (...)
Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 12. Juni 2026.
