
Der Fluhafen Wien verzeichnete im Juni einen Passagierrückgang von 5,9 Prozent – deutlich stärker als in den Monaten zuvor.
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Der Flughafen Wien verzeichnete im Juni einen Passagierrückgang von 5,9 Prozent auf 2,8 Millionen Reisende. Von Jänner bis Juni 2026 betrug der Rückgang im Jahresvergleich 3,2 Prozent auf 14,3 Millionen Fluggäste. „Ausschlaggebend dafür waren vor allem die Reduktion des Low-Cost-Carrier-Angebots und die reduzierten Flugverbindungen angesichts der nach wie vor anhaltenden Krise im Nahen und Mittleren Osten“, so der Airport am Dienstag.
Die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) erhöhte das Passagieraufkommen im Juni 2026 um 0,2 Prozent auf 4,04 Milllionen Passagiere. Im Zeitraum Jänner bis Juni legte die Gästezahl in der Gruppe um 1,9 Prozent auf 19.9 Millionen Personen zu. Ein deutliches Plus gab es beim Frachtaufkommen im Juni, hier betrug die Steigerung im Jahresvergleich 5,0 Prozent auf 27.058 Tonnen.
Gutes Quartalsergebnis
Der Flughafen Wien inklusive Malta und Kosice hatte zuletzt gut verdient. Der Gewinn legte im ersten Quartal 2026 um 5,3 Prozent auf 42 Millionen Euro zu, der Umsatz kletterte um 6,1 Prozent auf 239,6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Nettoergebnis von 210 Millionen Euro. Der Umsatz soll im heurigen Jahr unverändert 1,05 Milliarden Euro erreichen. Bis 2030 will das Unternehmen 1,5 Milliarden Euro in Wien und Malta investieren.
Im Sommer werden rund 200 Destinationen vom Flughafen Wien aus angeflogen. Die Austrian Airlines (AUA) bieten Verbindungen zu mehr als 120 Reisezielen, Ryanair fliegt 73 Destinationen in Europa an.