
Sacher-CEO Matthias Winkler über seine Kommunikationsstrategie im KI-Zeitalter.
©FOTO: LUKAS ILGNERViele lassen die KI kommunizieren, aber immer weniger Menschen fühlen sich von ihr angesprochen. Manager erzählen, was gute Kommunikation ausmacht.
KI hat die Möglichkeiten in der Kommunikation dermaßen potenziert, dass es für viele undenkbar ist, sich dieses Werkzeugs nicht zu bedienen. Gerade unter Arbeitsdruck stehende Führungskräfte entlasten sich damit, sind sie doch im ständigen Dialog: mit Mitarbeitenden, Kunden, Partnern, mit Behörden und mit der Öffentlichkeit. Worte, die nicht mehr überall ankommen. Viele Adressaten entwickeln ein Gefühl der Ablehnung, weil sie sich von elaborierter Maschinensprache nicht als Mensch angesprochen fühlen, und tun ihren Unmut darüber kund. Auf Linkedin gibt es seit Kurzem eine Funktion, um KI-generierte Texte zu melden.
Den bekannten Rhetorik- und Führungskräftetrainer Roman Braun überraschen diese Entwicklungen wenig: „Die KI spricht zum Mainstream. Wer versucht, es allen recht zu machen, gibt den meisten zu wenig. Wenn eine Führungskraft zum Unternehmen spricht, ist Authentizität wichtig, und die darf nicht vom Mainstream verzerrt werden“, findet der Experte. Braun glaubt, dass die technischen Möglichkeiten erst am Anfang stehen. „Mit KI bekommen wir bald einen Maßanzug vom Fließband geliefert, der alle Mitarbeitenden individuell ansprechen können wird. " Das verändert auch die CEO-Kommunikation. Die Chef:innen von Greiner Packaging, Asfinag und Hotel Sacher verraten, wie sie ihre Kommunikation im KI-Zeitalter verändert haben (...)
Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 4. September 2026.