
Spektakuläre Pools: Das Forsthofgut in Leogang setzt neue Maßstäbe.
©matter DigitalagenturEine Tour durch drei Resorts in den Alpen, die sich durch außergewöhnliche Spa-Konzepte auszeichnen, um dem Herbst-Blues zu entgehen und etwas für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun.
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Wellness, Gesundheit, Longevity sind Themen, die bei der Hotelwahl eine immer größere Rolle spielen. Man will die Zeit nutzen, um etwas für Körper und Geist zu tun. Viele Hotels im alpinen Raum haben den Trend längst erkannt und ihre Spas und Wellnessbereiche zu wahren Gesundheits- und Beauty-Tempeln ausgebaut. Und so hat sich der trendTraveller auf eine kleine Reise begeben und sich drei Hotels angesehen, die außergewöhnliche Wellnesserlebnisse versprechen. Er hat ein „Waldspa“ in Leogang besucht, eine „Cloud Nine“ auf 1.150 Meter Höhe über Maria Alm und ein „Mountain Spa“ in Großarl.
Forsthofgut in Leogang
Zuerst fuhr der trend-Traveller nach Leogang in ein Resort mit dem schönen Namen Forsthofgut. Das Forsthofgut gilt als eine Benchmark, was alpine Hotellerie betrifft. Man braucht nicht lange, um zu sehen, warum das so ist. Das Resort ist groß, erstreckt sich über mehrere Gebäude und Trakte und schafft es dennoch, bisweilen wie ein intimes Boutiquehotel zu wirken. Christoph Schmuck führt das Hotel in fünfter Generation, und man kann gut sehen, wie die Erfahrung und das Wissen, das sich über Generationen angesammelt hat, geholfen haben, alles bis ins kleinste Detail zu perfektionieren.
„Waldspa“ nennt sich der Wellnessbereich. Das ist natürlich auch eine Anspielung auf die Vergangenheit des Guts als Forstbetrieb, beschreibt aber auch gut das Angebot. „Alles“, erklärt Michaela van Leusen, die Spa-Chefin, „was man sieht, soll Verbundenheit zur Region haben, auch die Materialien, die wir hier verwenden.“ Warmes Zirbelholz spielt eine große Rolle, so zum Beispiel bei der „Muskelfreiheit Massage“, einem SignatureTreatment. Der Wellnessbereich ist ohnehin State of the Art. Man wird im alpinen Raum kaum ein anderes Spa von dieser Qualität finden: 5.700 Quadratmeter mit mehreren Indoor- und Outdoorpools, Bereiche für Adults only, für Familien, für Kinder, für alle. Yoga auf einer Plattform im Wald, Tennis, Ausritte mit Pferden aus dem hauseigenen Stall. Als „Health Hideaway“ versteht sich das Spa, mit Angeboten, die von IHHT-Training über Uvida-Analyse bis zu Infusionstherapien reichen. Sehr viel Spaß hat dem trend-Traveller die Kryokammer gemacht. Drei Minuten stand er bei minus 110 Grad in der Kabine und fühlte sich danach energievoller als zuvor.
Jufenalm in Maria Alm: Ein Boutiquehotel mit Bohemian Flair.
© NEST X NOMADJufenalm in Maria Alm
Next Stop: die Jufenalm, die sich auf 1.150 Meter Höhe oberhalb von Maria Alm befindet und sich als erstes Boho-Hotel in den Alpen bezeichnet. „Bohemian Lifestyle meets Alpine Tradition“ heißt das dann. Bohemian, sagt Luisa Lang, die einen empfängt, „steht für Freiheit, für Kreativität, einen unabhängigen Lifestyle.“ Über die Bezeichnung „Bohemian“ ist der trend-Traveller während seines Aufenthalts sehr oft gestolpert. Vom Bohemian Burger, den es in den beiden Restaurants gibt, über eine Bohemian Wedding, die man in der nahe liegenden Kapelle feiern kann, bis zur Bohemian Massage, die im Spa angeboten wird. „Eine duftende Reise für Körper und Seele“ sei sie, und tatsächlich, sie war eine der revitalisierendsten Behandlungen, die der trend-Traveller in jüngster Zeit erfahren hat. „Cloud Nine“ nennt sich das Spa.
Einst eine urige Almhütte, ist die Jufenalm heute ein Boutiquehotel mit 38 Zimmern. Die Gestaltung reflektiert die Reisebegeisterung der Eigentümerfamilie Rohrmoser und kombiniert Einflüsse aus Thailand, Mexiko, Ibiza und einigem mehr. Das schaut bisweilen recht maximalistisch-eklektisch aus, was vielleicht nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall sehr Instagram-tauglich ist. Unternehmen kann man hier viel: Skifahrern und Rodeln im Winter, Wandern und Biken im Rest des Jahres. Es gibt auch einen Bogenschießparcours, bei dem man auflebensgroße Tierfiguren schießen kann.
Etwas Besonderes ist der 42 Meter lange Infinitypool, der „Blue Heaven“ genannt wird und von dessen Beckenrand man runter nach Maria Alm blickt und rüber zum sehr eindrucksvollen Gebirgsmassiv des Steinernen Meeres.
Das Edelweiß in Großarl: Wellness auf 7.000 Quadratmetern
© Matthias DenglerDas Edelweiß in Großarl
Schließlich fuhr der trend-Traveller ins Tal von Großarl, das sich als „Tal der Almen“ bezeichnet und wo zwischen steilen Hängen das Edelweiß-Resort mit seinem Mountain Spa liegt. Und das beeindruckt allein schon durch seine Dimensionen. 7.000 Quadratmeter ist die Spaund Wellnessanlage groß, sie erstreckt sich über fünf Stockwerke mit mehreren Pools, mit Saunen, Fitness und Beauty, mit einer eigenen Kosmetiklinie. „Mountain Spa“ ist natürlich ein naheliegender Name, wenn man sich mitten in einer alpinen Landschaft befindet. Berge spielen aber auch bei den Treatments eine Rolle. „Wir verwenden in erster Linie heimische Kräuter“, sagt Svjetlana Simic, die Leiterin des Spas.
Auch Das Edelweiß erzählt eine dieser Geschichten, wie sie so viele Großresorts im alpinen Raum erzählen. Von bescheidenen Anfängen als Café-Pension über mehrere Generation hin zu einer wahren Urlaubsmaschine. Wer will, kann hier eine abwechslungsreiche Woche verbringen, ohne den Fuß vor die Haustüre zu setzen. Was aber angesichts der wunderbaren Landschaft und der vielen Möglichkeiten, die sie bieten, sehr schade wäre.
Der trend-Traveller unterzog sich einer Cellit-Detox-Sauerstoffbehandlung. Zwanzig Minuten atmete er über eine Atemmaske abwechselnd unterschiedliche Sauerstoffkonzentrationen ein, simulierte so ein künstliches Höhentraining, um die körpereigene Zellreinigung anzukurbeln. Erfrischt und entspannt trat er die Heimreise an.
Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 9. Oktober 2026 erschienen.