W&W wechselt in das Freiverkehrssegment Scale

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"Geringerer regulatorischer und administrativer Aufwand"
 © Apa, HELMUT FOHRINGER
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Der deutsche Bauspar- und Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) verabschiedet sich aus dem regulierten Markt der Frankfurter Börse und wechselt ins Freiverkehrssegment Scale. Damit steht W&W auch vor dem Abschied aus dem Kleinwerteindex SDAX, für den eine Börsennotiz im streng regulierten Prime oder General Standard die Voraussetzung ist. W&W rechne damit, dass der Wechsel zum 6. Oktober vollzogen werde, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

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Die Muttergesellschaft der Bausparkasse Wüstenrot und der Württembergischen Versicherung begründete den Wechsel mit dem "deutlich geringeren regulatorischen und administrativen Aufwand". Unter anderem will W&W die Bilanzierung nach dem internationalen IFRS-Standard aufgeben, die "einen begrenzten Mehrwert" biete, und nur noch nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) bilanzieren. Den Aktionären will W&W den Wechsel mit einer um zehn Cent auf 75 Cent je Aktie steigenden Dividende für das laufende Jahr versüßen.

Größter W&W-Aktionär ist die Wüstenrot Stiftung mit 67,4 Prozent, der hessische Unternehmer Lutz Helmig - Gründer der Klinikketten Asklepios und Helios - hält mehr als zehn Prozent. Im Streubesitz sind gut 20 Prozent der Papiere.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER

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