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Auch beim operativen Ergebnis verzeichnete MFE eine deutliche Verbesserung. Das bereinigte Ebit erhöhte sich von minus 7,3 Millionen auf 145,7 Millionen Euro. "Das Umfeld bleibt sicherlich kompliziert, aber wir sind weiterhin optimistisch für den Jahresabschluss und bestätigen unsere Prognosen für 2026", sagte Pier Silvio Berlusconi, Chairman und Group CEO von MFE. Die neue Größe des Konzerns sei notwendig, um im europäischen Medienmarkt bestehen und wettbewerbsfähig bleiben zu können.
Beim Werbegeschäft musste MFE dagegen Einbußen hinnehmen. Die Werbeerlöse gingen in den ersten sechs Monaten um 5,2 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro zurück. Als Gründe nannte der Konzern den anhaltenden Druck auf den Werbemarkt sowie die Fußball-Weltmeisterschaft, deren Übertragungsrechte bei anderen Sendern lagen.
In Italien sanken die Werbeerlöse um 3,4 Prozent auf 937 Millionen Euro, in Spanien um 1,6 Prozent auf 340 Millionen Euro. In Deutschland und den weiteren Märkten der Region DACH gingen sie um 8,9 Prozent auf 714 Millionen Euro zurück. Über das gesamte erweiterte MFE-Geschäftsgebiet betrachtet, fiel der Rückgang der Werbeerlöse mit 7,5 Prozent noch stärker aus.
Gleichzeitig treibt MFE die Integration der Gruppe ProSiebenSat.1 voran, zu der in Österreich Puls 4, Puls24, ATV und ATV2 gehören. Berlusconi verwies auf bereits erzielte Einsparungen und Effizienzsteigerungen. Allein im Unterhaltungsbereich seien im ersten Halbjahr mehr als 200 Millionen Euro an Effizienzgewinnen und Optimierungen erreicht worden - mehr als doppelt so schnell wie ursprünglich für das gesamte Jahr 2026 vorgesehen.
BARI - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI