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Der Grund für die Revision sind laut den Angaben die neuesten Daten aus der Schweizer Wirtschaft, die ein überraschend hohes Wachstum zeigten. So wuchs das BIP im zweiten Quartal außerordentlich kräftig.
Laut den Experten des Bundes dürfte sich dieses Wachstum allerdings nicht ungebremst fortsetzen. Im Gegenteil. Im zweiten Halbjahr sei mit einer "gewissen Gegenbewegung" zu rechnen.
Denn fast die Hälfte des starken Wachstums im zweiten Quartal entfiel gemäß dem Communiqué auf die stark schwankende Wertschöpfung der chemisch-pharmazeutischen Industrie. "Dies dürfte die zugrunde liegende Konjunkturdynamik überzeichnet haben", heißt es weiter.
Gleichwohl bleibe die Schweizer Konjunktur grundsätzlich auf Erholungskurs. Dabei helfe auch die jüngste Abwertung des Frankens, die der Exportwirtschaft helfe.
Bei der Inflation erwarten die Ökonomen des Bundes 2026 und 2027 weiterhin einen Wert von 0,6 Prozent. Bei der Arbeitslosenquoten werden für 2026 3,1 Prozent und für 2027 3,0 Prozent vorhergesagt.
Betont wird, dass der Iran-Konflikt, hohe Energiepreise und die anhaltende handelspolitische Unsicherheit erhebliche Konjunkturrisiken bergen würden. Anhaltend hohe Erdölpreise könnten demnach die Weltkonjunktur erheblich belasten, und auch in der Schweiz würde die Inflation dann laut der Mitteilung höher ausfallen.
CRANS-MONTANA - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI