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Auch der vor kurzem gesenkte Gewinnausblick bleibt: Für 2026 erwartete das Management ein operatives EBITDA von 700 Mio. Euro - bis Juli war mit rund 100 Mio. Euro mehr gerechnet worden.
Als Hauptgründe für den rückläufigen operativen Gewinn führte Wienerberger die schwächer als erwartete Wohnungsneubautätigkeit, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien, sowie die erhöhte Kosteninflation infolge geopolitischer Konflikte an.
Der Umsatzanstieg wiederum sei von der weiterhin robusten Entwicklung in den Bereichen Infrastruktur und Renovierung getragen, die den Angaben zufolge inzwischen mehr als 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen, sowie von Akquisitionen. Das organische Wachstum belief sich den Angaben zufolge auf 7 Prozent, der Beitrag aus Mergers und Acquisitions (M&A) auf 6 Prozent.
"Mit der größten Portfoliotransformation in der Geschichte von Wienerberger haben wir den Schwerpunkt unseres Geschäfts auf die strukturell widerstandsfähigen Märkte Renovierung und Infrastruktur verlagert", teilte der interimistische Konzernchef Gerhard Hanke via Aussendung mit. Die erwartete Erholung im Wohnungsneubau sei "bislang ausgeblieben". Dank der Akquisition von Italcer und gezielter Investitionen in die Bereiche Dach und Infrastruktur würden bereits mehr als 60 Prozent unseres Umsatzes in diesen zukunftsstarken Segmenten erzielt.
Der bisherige CEO Heimo Scheuch hatte zu Beginn der Woche seinen vorzeitigen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekanntgegeben. Sein Vize Hanke rückte interimistisch nach. Die Suche nach einem neuen Konzernchef läuft.