Leuchtenhersteller Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück

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Zumtobel schreibt wieder schwarze Zahlen
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, belief sich das Periodenergebnis auf 4,2 Mio. Euro, nach einem Verlust von 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war mit 264,1 Mio. Euro nahezu stabil. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 Mio. auf 8,2 Mio. Euro.

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Der Konzernumsatz lag im Berichtsquartal mit 264,1 Mio. Euro um 0,9 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert von 266,4 Mio. Euro (währungsbereinigt minus 1,4 Prozent). Im Segment Lighting (Leuchten und Lichtlösungen) stieg der Erlös leicht um 0,2 Prozent auf 211,1 Mio. Euro. Das Segment Components (Komponenten) verzeichnete einen Umsatzrückgang um 4,8 Prozent auf 67,5 Mio. Euro. Zu der verbesserten Profitabilität trugen nach Unternehmensangaben rückläufige Materialkosten sowie Einsparungen durch das laufende Effizienzprogramm bei. Das bereinigte EBIT stieg auf 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro), was einer Marge von 3,1 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) entspricht.

Die negativen Sondereffekte sanken im Berichtsquartal auf minus 0,7 Mio. Euro, nachdem sie im Vorjahreszeitraum vor allem wegen der Schließung eines US-Werks noch minus 7,4 Mio. Euro betragen hatten. Das berichtete operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich infolgedessen signifikant auf 7,5 Mio. Euro nach minus 0,8 Mio. Euro im Vorjahr. "Geringere Materialkosten und die konsequente Umsetzung unserer Effizienzmaßnahmen verbesserten die Ergebnisqualität unseres Unternehmens", so Vorstandschef Alfred Felder. Im Konzern steht eine geordnete Nachfolge an: Heiner Lang ist seit dem 1. September Vorstandsmitglied und übernimmt zum 1. Oktober den Vorstandsvorsitz von Felder.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 bestätigte der Vorstand seinen Ausblick. Das Management erwarte weiterhin einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 3 und 5 Prozent. Die Zumtobel Group gehe weiterhin von einem herausfordernden Marktumfeld mit einer verhaltenen Konjunkturentwicklung in wesentlichen europäischen Absatzmärkten und einer anhaltend schwachen Baukonjunktur aus. Attraktive mittelfristige Wachstumschancen würden hingegen von regulatorischen Initiativen zur Energieeffizienz und Gebäudesanierung kommen.

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