Semperit drehte Ergebnis im 1. Quartal ins Plus

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Semperit ist gut in Jahr gestartet
 © HANS KLAUS TECHT, Themenbild, Apa
©HANS KLAUS TECHT, Themenbild, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der in Wien ansässige Gummi- und Kautschukkonzern Semperit hat im ersten Quartal 2026 wieder deutlich in die Gewinnzone zurückgefunden. Nach einem Verlust drehte das Ergebnis nach Steuern mit 8,9 Mio. Euro ins Plus. Auch beim Umsatz und dem operativen Ergebnis (EBITDA) verzeichnete das Traditionsunternehmen in den ersten drei Monaten des Jahres kräftige Zuwächse. Der Wachstumsausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

von

Der Umsatz der Semperit-Gruppe stieg von Jänner bis März um 7,9 Prozent auf 163,7 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wurde auf 26,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt, verglichen mit 11,1 Mio. Euro im schwachen Vorjahresquartal. Bereinigt um Projektkosten in Höhe von 1,0 Mio. Euro für die digitale Transformation lag das operative EBITDA bei 27,8 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich dadurch von 7,3 auf 16,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 14,4 Mio. Euro, nach einem Minus von 1,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Die positive operative Entwicklung wurde von beiden Divisionen getragen. Der Bereich für industrielle Anwendungen (SIA) steigerte den Umsatz um 7,4 Prozent, während die auf maßgeschneiderte technische Lösungen fokussierte Division Engineered Applications (SEA) um 8,3 Prozent zulegte. Semperit-CEO Manfred Stanek betonte, die Entwicklung unterstreiche die operative Stärke. "Nach der Rückkehr auf den Wachstumspfad im ersten Quartal sehen wir Semperit für das Gesamtjahr 2026 gut positioniert, um von einer moderaten Markterholung überproportional zu profitieren", wird Stanek zitiert.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Semperit weiterhin ein Umsatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich sowie einen Anstieg des operativen EBITDA auf rund 95 Mio. Euro. Das Management wies jedoch auf erhöhte geopolitische Unsicherheiten hin, welche die Preisentwicklung und Materialverfügbarkeit beeinflussen könnten. Um Risiken wie etwaigen Lieferengpässen durch die Lage im Nahen Osten entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen im Rohstoffeinkauf konsequent auf eine Mehrquellen- und Mehrregionen-Strategie.

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!