Bajaj Mobility grenzt Verlust im 1. Quartal deutlich ein

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Bei KTM werden auch heuer Mitarbeiter abgebaut
 © MANFRED FESL, Apa
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Der Motorradhersteller Bajaj Mobility, früher Pierer Mobility, hat im ersten Quartal deutlich mehr Umsatz gemacht und den Verlust klar eingegrenzt. Unterm Strich stand ein Minus von 35,1 Mio. Euro, nach einem Verlust von 108,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte indessen um 70,2 Prozent auf 331,3 Mio. Euro zu, wie die KTM-Mutter am Mittwoch mitteilte.

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Das Unternehmen hat sich nach der KTM-Insolvenz spürbar erholt. Im ersten Jahresviertel wurden 40.332 Motorräder abgesetzt, das waren um 125,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Umsatz mit Motorrädern erhöhte sich um 151,6 Prozent auf 272,4 Mio. Euro. Der operative Verlust (EBIT) reduzierte sich von minus 91,6 Mio. Euro auf minus 26,1 Mio. Euro.

Die Refinanzierungsmaßnahmen bei KTM wurden im Februar 2026 abgeschlossen. Das Unternehmen hat von einem Bankenkonsortium einen Kredit von 550 Mio. Euro erhalten, mit dem der Restrukturierungskredit der indischen Konzernmutter Bajaj Auto International Holdings zurückgezahlt werden konnte.

Die Restrukturierung ist damit aber noch nicht abgeschlossen, bei dem Unternehmen laufen auch 2026 Effizienzmaßnahmen. So geht der Personalabbau weiter. 500 Personen sollen bis zum 3. Quartal 2026 abgebaut werden, schreibt das Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2025 war der Personalstand bereits um gut 1.500 auf 3.782 Mitarbeiter geschrumpft. Auch die Lagerbestände sollen laut Quartalsbericht weiter optimiert werden. Durch die Restrukturierungsmaßnahmen soll im Gesamtjahr die Profitabilität weiter verbessert werden, schreibt Bajaj Mobility.

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