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Dennoch brachte das erste Quartal 2026 in Österreich insgesamt noch ein leichtes Wachstum von voraussichtlich 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Exporte stagnierten allerdings und die Wertschöpfung in der Herstellung von Waren sank gegenüber dem Vorquartal.
Weltweit sei die konjunkturdämpfende und preiserhöhende Wirkung des Iran-Krieges auch schon zu spüren, so die Wifo-Analyse. Das Verbrauchervertrauen habe "vielerorts abgenommen". Das kräftige Wachstum der Weltwirtschaft vor den Angriffen der USA und Israels auf den Iran ist abgeflaut, Preise und Arbeitslosigkeit sind gestiegen, auch die Energiepreise sind und bleiben voraussichtlich in den kommenden Monaten hoch.
"Die Preiserwartungen sind aber weiterhin deutlich niedriger als im pessimistischen Szenario unterstellt. Im März und April entsprachen die Rohölpreise den in der Wifo-Prognose unterstellten Werten", so der Autor des aktuellen Wifo-Konjunkturberichtes, Stefan Ederer.