ams-Osram verkauft CMOS-Bildsensoren-Sparte für 40 Mio. Euro

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Konzern will das Geld zum großen Teil für Entschuldung verwenden
 © ERWIN SCHERIAU, Themenbild, Apa
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Bei ams-Osram steht der nächste Spartenverkauf an: Der steirisch-deutsche Chip- und Sensorenhersteller versilbert sein Geschäft mit CMOS-Bildsensoren. Käufer für 40 Mio. Euro ist indie Semiconductor. Der Verkauf ist Teil der Strategie von ams-Osram, sich stärker auf AI Photonics und das Geschäft mit Smart-Brillen zu konzentrieren. Der Verkauf soll innerhalb der nächsten sechs Monate abgeschlossen sein, teilte ams-Osram am Montag mit.

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Von den 40 Mio. sollen 35 Mio. Euro in bar gezahlt werden, die übrigen 5 Mio. Euro werden in Form eines Verkäuferdarlehens nach zwei Jahren gezahlt. Ein Gutteil des Geldes soll für die weitere Entschuldung des Konzerns verwendet werden. ams-Osram sitzt nach Rückschlägen wie dem Absprung eines Großkunden auf einem Schuldenberg von rund 2 Mrd. Euro.

Im Februar 2026 hatte das Unternehmen seine strategische Neuausrichtung bekanntgegeben. ams-Osram wolle sich künftig stärker auf den Bereich Digital Photonics konzentrieren. Das Geschäft mit nicht-optischen Sensoren wird an Infineon verkauft.

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