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Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Volkswirte erwarten nun für das laufende Jahr noch zwei Zinserhöhungen um je einen Viertelprozentpunkt. Am ehesten werden diese Schritte für Juni und September erwartet. Die Befragung fand zwischen 4. und 7. Mai statt. Vor einem Monat lag die Erwartung noch bei lediglich einem Zinsschritt 2026. Auslöser der veränderten Einschätzung sind höhere Inflation und gedämpfte Wachstumserwartungen.
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Aber zuletzt hatte es auch aus der EZB entsprechende Aussagen gegeben. Österreichs Nationalbankgouverneur Martin Kocher sagte am Montag in einem Interview, bei ausbleibender Entspannung der Inflation werde die EZB nicht um eine Zinserhöhung in nächster Zeit herumkommen Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel sagte letzte Woche, die Geldpolitik müsse gestrafft werden, falls sich der Energieschock ausweite. Der scheidende Vizepräsident Luis de Guindos erklärte die Straße von Hormuz zum entscheidenden Faktor für die Sitzung im Juni.