
von
RWE wollte sich zu den Aussagen Krebbers nicht äußern. Von KKR war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Im August hatte Krebber noch erklärt, dass RWE kein Interesse an einer Übernahme Unipers habe.
Der deutsche Staat hatte Uniper in der Energiekrise 2022 verstaatlicht und damit vor einer drohenden Pleite bewahrt. Das Finanzministerium verwaltet das Paket des Staates in Höhe von 99,12 Prozent. Es hatte angekündigt, bis zu 74,12 Prozent auf den Markt bringen zu wollen.
Berlin lotet bisher sowohl einen Verkauf als auch einen Börsengang von Uniper aus. Insidern zufolge hat eine Reihe von Interessenten nicht-bindende Angebote eingereicht. Hierzu gehörten die EPH-Gruppe des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky, der norwegische Versorger Equinor und der Finanzinvestor Apollo Global Management. Der kanadische Pensionsfonds CPPIB und Brookfield hätten eine gemeinsames Offert eingereicht.
In Österreich ist RWE maßgeblich am Landesenergieversorger Kelag in Kärnten beteiligt.