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Kurzfristig sollen durch die Integration beider Unternehmen Einsparungen und Synergien von mindestens 700 Millionen Euro jährlich erzielt werden. Die Verwaltungsräte von Poste und TIM haben dazu die Grundlage für die künftige Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen beschlossen.
TIM muss künftig wichtige strategische und operative Entscheidungen mit der Konzernleitung von Poste abstimmen. Dazu gehören unter anderem strategische Ziele, die Koordinierung der Industrie- und Geschäftspolitik sowie die Zusammenführung von Aktivitäten und Kompetenzen. Ziel sei es, die Entwicklung und Wertschöpfung der gesamten Gruppe zu fördern.
Die Steuerung von TIM soll künftig vor allem durch Poste-Chef Matteo Del Fante, Generaldirektor Giuseppe Lasco und den Verwaltungsrat von Poste erfolgen. Auch die einzelnen Fachbereiche von Poste erhalten je nach Zuständigkeit zusätzliche Einflussmöglichkeiten auf TIM.
Poste will dadurch die Entscheidungswege verkürzen und einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Aktivitäten und Vorhaben von TIM erhalten. Bei strategisch bedeutenden Geschäften soll Poste bereits im Vorfeld eingebunden werden. Die rechtliche Eigenständigkeit von TIM und seinen Tochtergesellschaften bleibt dabei bestehen, auch zum Schutz der Minderheitsaktionäre.
TURIN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/MARCO BERTORELLO