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Regeneron wird die Forschung und Entwicklung leiten, während Sanofi für den weltweiten Vertrieb zuständig ist. Die Kosten und künftigen Gewinne der neuen Projekte sollen hälftig geteilt werden.
Die neuen experimentellen Antikörper richten sich wie der Sanofi-Blockbuster Dupixent gegen Entzündungssignale des Immunsystems, sollen aber länger im Körper verbleiben. Dupixent wird derzeit von mehr als 1,5 Millionen Patienten in neun Anwendungsgebieten, darunter Neurodermitis und Asthma, eingesetzt. Sanofi-Chefin Belén Garijo bezeichnete die Vereinbarung als einen bewussten ersten Schritt, um den Innovationsmotor des Konzerns zu zünden. Das Unternehmen will seine Medikamenten-Pipeline auffüllen, bevor der Patentschutz für Dupixent ausläuft. Analysten der Investmentbank Jefferies werteten die Erweiterung der Partnerschaft positiv. Sie signalisiere, dass die neue Konzernchefin die größten Bedenken der Investoren vorausschauend angehe.
Die bestehenden Bedingungen für die Gewinnbeteiligung an Dupixent bleiben von dem neuen Abkommen unberührt. Einer der vier neuen Antikörper von Regeneron befindet sich bereits in einer frühen klinischen Studie zur Behandlung von Neurodermitis, die anderen drei sollen 2027 in die klinische Prüfung gehen. Die Aktien von Sanofi legten im frühen Handel um 1,6 Prozent zu.
TOURS - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/GUILLAUME SOUVANT