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Sowohl die Erwartungen der Verbraucher als auch die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterte sich merklich. Die Aussichten hätten sich unter anderem wegen hohe Kraftstoffpreise massiv eingetrübt, sagte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage.
Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher legten deutlich zu. Auf Sicht von einem Jahr stieg sie auf 4,6 Prozent, von zuvor 4,0 Prozent. Vor dem Iran-Krieg im Februar lag der Wert noch bei 3,4 Prozent.
Die längerfristigen Inflationserwartungen (5 bis 10 Jahre) stiegen hingegen nur leicht von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der Verbraucher in den USA. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.
ARLINGTON - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ROBERTO SCHMIDT