Richemont will bei Diamantenkonzern De Beers einsteigen

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Luxusgüterkonzern führt Gespräche über Beteiligung an einem Konsortium
 © AFP, FABRICE COFFRINI, Apa
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Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont führt Insidern zufolge Gespräche über eine Beteiligung an einem Konsortium, das für den Diamantenproduzenten De Beers bieten will. Eine Übernahme von De Beers würde Richemont mehr Kontrolle über einen entscheidenden Teil seiner Lieferkette verschaffen, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Richemont war am Donnerstag für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen.

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Anglo American hatte De Beers, einen der weltweit größten Diamantenproduzenten, der mit rund 1 Milliarde Dollar bewertet wird, im Zuge einer Umstrukturierung im Mai 2024 zum Verkauf gestellt.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor über die Gespräche berichtet. Dem Bericht zufolge erwägt der Cartier-Eigentümer Richemont, zu dessen Portfolio auch der Edeljuwelier Van Cleef & Arpels gehört, den Beitritt zum sogenannten Global Diamond Consortium.

Diese Investorengruppe wird vom ehemaligen De-Beers-Chef Gareth Penny geleitet. Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten, ein Einstieg von Richemont sei jedoch nicht garantiert, berichtete Bloomberg weiter. Auch der US-Schmuckhändler Signet könnte sich dem Gebot anschließen.

GENEVA - SCHWEIZ: FOTO: APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI

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