Japans Notenbank erhöhte Leitzins

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Schlüsselsatz steige von einem Prozent auf 1,25 Prozent
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Die japanische Zentralbank hat ihren Leitzins auf den höchsten Stand seit 31 Jahren angehoben. Der Schlüsselsatz steige von einem Prozent auf 1,25 Prozent, teilte die Bank of Japan (BOJ) am Freitag in Tokio mit. Die Entscheidung fiel nach der zweitägigen Zinssitzung mit sieben zu zwei Stimmen. Die Vorstandsmitglieder Toichiro Asada und Ayano Sato votierten gegen den Schritt.

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Die Währungshüter wollen mit der ersten Erhöhung seit drei Monaten das Risiko eindämmen, dass die Teuerungsrate das Inflationsziel der Notenbank von zwei Prozent übersteigt. An den Finanzmärkten war die Entscheidung weithin erwartet worden. Die BOJ reagiert mit der Straffung zudem auf das internationale Umfeld. Die US-Notenbank Fed hatte ihren Leitzins am Mittwoch erhöht. Analysten zufolge setzt dies die japanischen Währungshüter unter Druck, Schritt zu halten.

Eine wachsende Zinskluft zwischen den USA und Japan könnte den Yen schwächen. Dies würde die Importkosten in die Höhe treiben und die Inflation weiter anheizen. Japan verzeichnet zudem steigende Energiekosten infolge des Iran-Krieges. Die Kerninflation lag im August stabil in der Nähe der Zielmarke von zwei Prozent. Die BOJ hatte 2024 ihre jahrzehntelange Politik des extrem billigen Geldes beendet und die Zinsen seitdem mehrfach angehoben. Experten rechnen mit einer Fortsetzung dieses Kurses. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erwarten Analysten einen Leitzins von 1,5 Prozent bis Ende März kommenden Jahres.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/RICHARD A. BROOKS

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