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Besonders deutlich entwickelte sich der Auftragseingang, der um 28 Prozent auf 23,3 Mrd. Euro stieg. Mit der Übernahme von Iveco Defence Vehicles (IDV) überschritt der Auftragsbestand erstmals die Marke von 60 Mrd. Euro. Er erhöhte sich um 28 Prozent auf 60,4 Mrd. Euro. Leonardo hob zudem seine Prognose für den Auftragseingang im Gesamtjahr 2026 erneut an. Erwartet werden nun 29,5 Mrd. Euro.
Die Ergebnisse der ersten neun Monate bestätigten den eingeschlagenen Wachstumskurs, erklärte Leonardo-Chef Lorenzo Mariani. Leonardo arbeite daran, seine Kompetenzen weiter auszubauen, um den hohen Auftragsbestand in eine höhere Produktions- und Lieferfähigkeit umzusetzen. Dazu sollten die Effizienz der Prozesse verbessert und die Umsetzung der Programme gestärkt werden, wie es das derzeitige Marktumfeld erfordere, fügte Mariani hinzu.
"Die Integration und Digitalisierung von Plattformen, der Ausbau industrieller Partnerschaften sowie gezielte Übernahmen bilden die Grundlage des Strategieplans. Damit will Leonardo eine zentrale Rolle in der künftigen internationalen Luftfahrt-, Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie übernehmen und seine Marktposition angesichts der Veränderungen in der Branche weiter stärken", erklärte Mariani.
Zu den konkreten Schritten zählte Mariani das Kampfjetprogramm GCAP, die Joint Ventures mit Rheinmetall und Baykar sowie die Allianz mit Airbus und Thales zur Schaffung eines europäischen Raumfahrtunternehmens. Weitere strategische Vorhaben sind die technologische Entwicklung des Abwehrsystems Michelangelo Dome, die Integration von IDV in den Leonardo-Konzern sowie die Übernahme des US-Unternehmens Raft durch Leonardo DRS.
The logo of Leonardo Aerospace global industrial group that builds technological capabilities in Aerospace, Defence and Security, is pictured at the 75th International Astronautical Congress held at the MiCo Convention Centre in Milan, northern Italy, on October 16, 2024. (Photo by MARCO BERTORELLO / AFP)