Addiko-Bieterkampf - RBI bleibt weiter über 55 Prozent

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Endgültige Entscheidung im Bieterkampf kommende Woche
 © APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER
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Die Raiffeisen Bank International (RBI) behält im Bieterkampf um die Addiko Bank vorerst weiter die Oberhand. Wie die Bank am Freitag in einer Aussendung bekannt gab, hat sie weiterhin Annahmeerklärungen für 55,58 Prozent der Addiko-Aktien bekommen und liegt damit über ihrer selbst gesetzten Annahmeschwelle von 55 Prozent. Endgültig entschieden ist das Rennen damit aber noch nicht, die Zahlen könnten sich nach wie vor noch ändern.

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Zwar ist am Donnerstag die Widerrufsfrist für die Addiko-Aktionäre abgelaufen, allerdings könnten aus technischen Gründen noch Annahme- oder Rücktrittserklärungen bei der RBI ins Haus flattern, so die Bank. Würde der Anteil der RBI unter 55 Prozent sinken, wäre die Übernahme gescheitert. Mit einem endgültigen Ergebnis ist wohl erst in der kommenden Woche zu rechnen. Offiziell läuft die Annahmefrist für das Angebot bis zum 29. Juli.

Der Konkurrent, die slowenische Nova Ljubljanska banka (NLB), hat in den vergangenen Tagen sein deutlich höheres Angebot offensiv beworben und mittlerweile mehr als 30 Prozent der Aktionäre von sich überzeugt. Dass die Bank der RBI den Sieg noch wegschnappt, ist aber sehr unwahrscheinlich. Die NLB hat sich eine Annahmequote von 50 Prozent plus einer Aktie gesetzt. Sollte es aber noch in letzter Minute mehrere Widerrufe für die RBI geben, könnte die NLB eine Übernahme durch die RBI noch verhindern.

Die NLB bietet 37,00 Euro je Addiko-Aktie und übertrifft das Angebot der Raiffeisen Bank International (RBI) von 26,50 Euro um 10,50 Euro und damit in Summe um etwas mehr als 200 Mio. Euro.

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